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22.03.2017

13:33 Uhr

Koenig & Bauer

Druckmaschinenbauer steckt sich höhere Ziele

Nach einem jahrelangen Rückgang konnte Koenig & Bauer ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 verbuchen. Der Hersteller von Druckmaschinen verdreifachte seinen Gewinn. Aktionäre erhalten wieder eine Dividende.

Der Druckmaschinenhersteller konnte einen hohen Gewinn einfahren. dpa

Koenig & Bauer

Der Druckmaschinenhersteller konnte einen hohen Gewinn einfahren.

MünchenDer fränkische Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer (KBA) legt sich die Latte nach einem kräftigen Gewinnschub höher. Seine mittelfristigen Ziele habe das Unternehmen bereits 2016 vorzeitig erreicht, teilten die Würzburger am Mittwoch mit. Der Umsatz sei binnen Jahresfrist um 14 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro gestiegen, der Überschuss habe sich auf gut 82 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Vor allem das Exportgeschäft und das Geschäft mit Verpackungsdruck habe KBA beflügelt.

Das Unternehmen will daher zu seinem 200-jährigen Firmenjubiläum den Aktionären nach einer Durststrecke wieder kräftig einschenken. „Nach einem Jahrzehnt mit Umsatzrückgängen und unbefriedigenden Margen wollen wir unsere Aktionäre an diesem Erfolg angemessen beteiligen“, sagte Finanzvorstand Mathias Dähn. Sie sollen 50 Cent je Aktie Dividende bekommen, nachdem sie zuletzt leer ausgegangen waren.

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KBA kämpfte lange mit der Absatzschwäche seiner Branche und stemmte sich mit Sparrunde um Sparrunde gegen den Niedergang. Für die Zukunft strotzen die Mainfranken nun vor Zuversicht. Im laufenden Jahr soll demnach der Umsatz auf 1,25 Milliarden Euro wachsen und die operative Marge sechs Prozent betragen. Bis 2021 peilt KBA nun ein jährliches Umsatzwachstum von vier Prozent an. Die operative Marge soll zwischen vier und neun Prozent liegen. Der Konzern will sein Ergebnis um 70 Millionen Euro durch steigende Effektivität, höhere Integration und einen wachsenden Serviceanteil steigern.

Von

rtr

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