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24.03.2016

01:33 Uhr

Kompromiss mit US-Umweltbehörde

VW wird Ultimatum offenbar nicht einhalten

Das Ultimatum eines Richters, bis Donnerstag einen Kompromiss mit der US-Umweltbehörde EPA zu finden, wird Volkswagen offenbar nicht einhalten: Insidern zufolge könnte es erst in Wochen zu einer Einigung kommen.

Der zuständige Richter im Prozess um den Abgas-Skandal in den USA hatte VW und der amerikanischen Umweltbehörde EPA für diesen Donnerstag ein Ultimatum gestellt: Der Autobauer braucht aber mehr Zeit und hat deswegen eine Fristverlängerung gestellt. dpa

VW

Der zuständige Richter im Prozess um den Abgas-Skandal in den USA hatte VW und der amerikanischen Umweltbehörde EPA für diesen Donnerstag ein Ultimatum gestellt: Der Autobauer braucht aber mehr Zeit und hat deswegen eine Fristverlängerung gestellt.

San FranciscoVolkswagen wird Insidern zufolge am Donnerstag voraussichtlich keine Einigung mit der US-Umweltbehörde EPA zur Bereinigung des Abgasskandals präsentieren können. Damit würde die von einem US-Bezirksrichter gesetzte Frist für einen Kompromiss über Reparatur oder Rückkauf der rund 580.000 betroffenen Dieselautos verstreichen.

Zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen sagten am Mittwoch, der deutsche Autobauer und die EPA wollten dem zuständigen Richter deutlich machen, dass sie in den Bemühungen um einen Deal gut vorankämen. Sie benötigten aber noch Zeit, um zu einem Ergebnis zu kommen. Dies könnte noch Wochen dauern.

Das US-Justizministerium hat Volkswagen wegen Verstößen gegen US-Umweltrecht auf bis zu 46 Milliarden Dollar verklagt. Bei einem außergerichtlichen Vergleich würde die Strafe vermutlich geringer ausfallen. Voraussetzung wäre ein Kompromiss mit der US-Umweltbehörde.

Eine Volkswagen-Sprecherin wollte sich nicht zum Stand der Gespräche äußern. Bezirksrichter Charles Breyer hatte im vergangenen Monat ein Ultimatum bis zum 24. März gesetzt, um einen Weg zur Reparatur manipulierter Dieselautos aufzuzeigen. VW hatte vor fast sechs Monaten zugegeben, Abgaswerte durch eine Software geschönt zu haben.

Von

dpa

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