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08.12.2011

09:48 Uhr

Konjunkturabschwächung

Elektroindustrie verliert an Fahrt

Die Auswirkungen der Euro-Krise machen auch vor der Elektroindustrie nicht halt. Die Bestellungen sind bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gesunken, die Geschäftserwartungen sind unter die Null-Linie gefallen.

Unternehmen der Elektrotechnikbranche haben weniger Aufträge an Land gezogen. dpa

Unternehmen der Elektrotechnikbranche haben weniger Aufträge an Land gezogen.

FrankfurtDie schwächelnde Konjunktur hinterlässt zunehmend Bremsspuren bei der deutschen Elektroindustrie. Im Oktober lag der Auftragseingang sechseinhalb Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Die Inlandsorders gaben um sechs Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland um sieben Prozent nach.

„Zwar sind die Bestellungen damit zum zweiten Mal in diesem Jahr auf Jahressicht zurückgegangen. Allerdings haben Sondereffekte bei den typischerweise von Großaufträgen geprägten Schienenfahrzeugen das Ergebnis stark beeinflusst“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.

Ihre aktuelle Lage bewerten die Unternehmen der mit 845.000 Beschäftigten zweitgrößten deutschen Industriebranche nach den Angaben weiter positiv. Allerdings sei das Geschäftsklima im November erneut zurückgegangen. Und: Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate sind inzwischen unter die Null-Linie gefallen, sagte Gontermann.

Im bisherigen Jahresverlauf liegt die Schlüsselindustrie bei den Auftragseingängen aber insgesamt weiter mit zehn Prozent im Plus. Auch die Produktion lag von Januar bis Oktober mit 15 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahres, die Umsätze stiegen um acht Prozent.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

08.12.2011, 10:12 Uhr

Meckern auf hohem Niveau!
Die Auftragsflut aus diesem Jahr, war vollkommem überhitzt und ungesund.
Wir erlebten ständige Lieferengpässe, personelle Überlastungen und dadurch krankheitsbedingte Ausfälle bei den Mitarbeitern.
Wir freuen uns darauf, wenn sich die Aufträge wieder in normalen, planbaren Bahnen zurückbewegen!

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