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26.08.2014

18:33 Uhr

Konkurrenz zu Großgewerkschaft

Neue Arbeitnehmervertretung sagt VW in Tennessee den Kampf an

Die große Gewerkschaft United Auto Workers war in der VW-Niederlassung in Tennessee krachend gescheitert. Nun formiert sich eine neue Vertretung: Das American Council of Employees will künftig die Stimme der vielen sein.

Er wird künftig mit neuen Widersachern zu tun bekommen: Michael Horn, CEO der VW Group of America. ap

Er wird künftig mit neuen Widersachern zu tun bekommen: Michael Horn, CEO der VW Group of America.

DetroitIm Volkswagen -Werk Chattanooga (US-Bundesstaat Tennessee) formiert sich eine gegenüber der Großgewerkschaft UAW kritisch eingestellte Arbeitnehmerorganisation. Das American Council of Employees (ACE) wolle als Gegner des jüngst gegründeten lokalen Büros der United Auto Workers (UAW) auftreten, sagte der Arbeitnehmervertreter Mike Burton am Dienstag. Chattanooga sei der erste Standort der neuen Gewerkschaft, andere würden hoffentlich folgen.

Die UAW hatte im Februar in Chattanooga eine herbe Niederlage einstecken müssen: In einer knappen Abstimmung lehnten die Beschäftigten in dem VW-Werk es ab, sich von ihr vertreten zu lassen. Das Vorhaben der in der US-Autobranche einflussreichen UAW, dort einen Betriebsrat nach deutschem Vorbild zu schaffen, war auf erbitterten Widerstand der örtlichen Republikaner und konservativer Gruppen gestoßen. Sie hatten gedroht, das werde Arbeitsplätze kosten und das Wirtschaftswachstum in Tennessee drücken.

Von

rtr

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