Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.04.2013

14:18 Uhr

Konkurrenzkampf

Fiat sieht sich zum Wachstum verdammt

Durch den Kauf des Chrysler-Konzerns ist Fiat zwar gewachsen – doch um gegen die Rivalen anzukommen müsse der Autobauer weiter zulegen, so Verwaltungsratschef Elkann. Vor allem in Europa macht der Absatz Probleme.

Fiat-Verwaltungsratschef John Elkann. dpa

Fiat-Verwaltungsratschef John Elkann.

TurinDer italienische Autobauer Fiat hält sich auch zusammen mit dem übernommenen Chrysler-Konzern für noch nicht groß genug. "Wir sind zu klein", sagte Verwaltungsratschef John Elkann am Dienstag auf der Fiat-Hauptversammlung.

Zwar habe Fiat durch den Chrysler-Kauf seine geografische Reichweite ausgedehnt. Um im Konkurrenzkampf zu bestehen, müsse der weltweite Branchensiebte aber weiter wachsen. "Wir haben uns öfter sagen lassen müssen, dass wir zu groß geworden sind", äußerte Elkann. "Aber das kann nur jemand sagen, der keine Vorstellung vom Ausmaß des Wettbewerbs hat."

Nach den Worten Elkanns verkaufte Fiat vergangenes Jahr weltweit vier Millionen Autos und erlöste damit 84 Milliarden Euro. Allerdings haben die Italiener Mühe, in Indien, China und Russland Fuß zu fassen. In den Wachstumsmärkten im asiatisch-pazifischen Raum verkaufte Fiat 2012 nur rund 103.000 Fahrzeuge.

In Europa hat Fiat vor allem auf dem durch die Schuldenkrise gebeutelten Massenmarkt Probleme. Das Unternehmen will im Europageschäft bis spätestens 2016 die Gewinnschwelle erreichen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×