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28.08.2012

09:46 Uhr

Konsumgüterkonzern

Henkel plant Sonderprämien für alle Mitarbeiter

Boni für alle: Der Konsumgüterhersteller Henkel will an seine Mitarbeiter weltweit eine Sonderprämie zahlen, in Deutschland mindestens 1.000 Euro. Dafür muss jedoch erst ein bestimmtes Umsatzziel erreicht werden.

Henkel-Chef Kaspar Rorsted. dpa

Henkel-Chef Kaspar Rorsted.

DüsseldorfDer Konsumgüterriese Henkel plant Sonderzahlungen an seine weltweit rund 47.000 Mitarbeiter, wenn der Konzern 2012 das Ziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent wie geplant erreicht. In Deutschland solle jeder der rund 8.000 Beschäftigten mindestens 1.000 Euro Sonderprämie erhalten, sagte ein Henkel-Sprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der „Rheinischen Post“.

Auf die rund 5.500 Tarifbeschäftigten entfielen Prämien in einer Höhe von 1.000 Euro, bei den übrigen Mitarbeitern seien es mindestens 1.500 Euro, fügte er hinzu. Die Höhe der Prämien für die Beschäftigten außerhalb Deutschlands orientiere sich an den lokalen Gehaltsstrukturen, hieß es weiter.

Henkel hatte von April bis Juni ein Rekordquartal verzeichnet und sieht sich auf Kurs zum Erreichen der Jahresziele. Die bereinigte Umsatzrendite (Ebit-Marge) lag im Halbjahr bereits bei 14,1 Prozent - nach 12,7 Prozent vor Jahresfrist. Henkel hatte sich das Renditeziel vor Jahren gesteckt, um zu profitableren Wettbewerbern aufzuschließen. Im Herbst will Henkel-Chef Kasper Rorsted dann neue Ziele für die Zukunft des durch Marken wie Persil oder Pritt bekannten Konzerns verkünden.

Von

rtr

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