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10.08.2011

09:58 Uhr

Konsumgüterkonzern

Henkel schraubt Erwartungen nach oben

Vom Aufschwung hat Henkel nicht so stark profitiert wie andere Unternehmen. Wo es sich nun ein wenig abkühlt, erhöht der Konsumgüterkonzern seine Prognose. Für Zuwachs sorgten mal wieder die Sparten mit dem „P“.

Auch dank Persil gibt Henkel wieder kräftig Gas. Quelle: dpa

Auch dank Persil gibt Henkel wieder kräftig Gas.

DüsseldorfDer Konsumgüterkonzern Henkel hat nach Zuwächsen im Quartal seine Erwartungen für das Umsatzwachstum 2011 leicht nach oben geschraubt. Henkel erwarte nun ein organisches Umsatzwachstum von „etwa fünf Prozent“, kündigte der Konzern am Mittwoch an. Bislang war der Konzern von einem Wachstum „am oberen Ende“ der Spanne von drei bis fünf Prozent ausgegangen. Getrieben von seiner florierenden Klebstoffsparte konnte Henkel im zweiten Quartal Umsatz sowie Gewinn steigern und dabei die Prognosen des Marktes bei den Erträgen übertreffen. Dabei halfen dem Hersteller von Pritt und Persil auch Preiserhöhungen für seine Produkte.

„Trotz gestiegener Rohstoffpreise ist es uns gelungen, die Profitabilität in allen Unternehmensbereichen zu verbessern“, betonte Henkel-Chef Kasper Rorsted. Das wirtschaftliche Umfeld bleibe aber „herausfordernd“, unterstrich er - auch durch die zunehmende Unsicherheit an den Märkten. Der Konzern werde deshalb weiter auf „strikte Kostendisziplin“ setzen.

Von April bis Juni legte der Umsatz auf 3,953 (Vorjahr: 3,89) Milliarden Euro zu. Organisch, also ohne Währungseffekte sowie Ver- und Zukäufe, legte er um mehr als sechs Prozent zu. Der operative Gewinn (Ebit) kletterte auf 537 (421) Millionen Euro, bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen und einen einmaligen Ertrag aus Verkäufen, etwa des Markenartikelgeschäfts in Indien, lag das Ebit bei 514 (476) Millionen Euro. Der Überschuss nach Anteilen Dritter legte auf 366 (273) Millionen Euro zu. Analysten hatten mit einem Umsatz von 4,03 Milliarden Euro, einem Ebit von 482 Millionen Euro und einem Überschuss von 316 Millionen Euro gerechnet.

Seine Ertragsprognosen bekräftigte Henkel: Die bereinigte Umsatzrendite soll auf etwa 13 Prozent steigen - bei diesem Wert lag sie bereits im Quartal - und das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll um etwa zehn Prozent zulegen.

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