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06.09.2012

13:51 Uhr

Konzerntochter verkauft

Pfleiderer kommt bei Sanierung voran

Der insolvente Holzverarbeiter Pfleiderer kommt bei seiner Sanierung voran. Nach Angaben des Unternehmens wurden die restlichen Teile der kanadischen Tochter Uniboard verkauft. Über den Preis ist nichts bekannt.

Laminat-Presse: Pfleiderer trennt sich im Zuge der Sanierung von Unternehmensteilen. dpa

Laminat-Presse: Pfleiderer trennt sich im Zuge der Sanierung von Unternehmensteilen.

MünchenDer insolvente Holzverarbeiter Pfleiderer kommt bei seiner Sanierung einen Schritt voran. Die restlichen Teile der kanadischen Tochter Uniboard, einem Spezialisten für Span- und Faserplatten sowie beschichteten Laminatböden, seien verkauft worden, teilte Pfleiderer am Donnerstag in Düsseldorf mit. Entsprechende Vereinbarungen seien unterzeichnet worden. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Käufer ist das Unternehmen Kaycan aus Montreal, das Hausbesitzern unter anderem Dächer, Fenster und Rohstoffe wie Aluminium anbietet.

Pfleiderer rechnet mit einem Abschluss der Transaktion noch im dritten Quartal 2012. Der Holzverarbeiter war Ende 2011 bereits den defizitären US-Standort Moncure von Uniboard losgeworden. Der jetzige Deal umfasst die kanadischen Standorte. Damit ist der Uniboard-Verkauf endgültig angeschlossen.

Pfleiderer hatte zuletzt den zuvor völlig unbekannten Investor Atlantik als Retter aus dem Hut gezaubert. Die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Luxemburg wird alleiniger Eigentümer und sorgt für die seit Jahren dringend benötigte Entschuldung. Zum Verkauf steht jetzt noch die Laminat-Tochter Pergo mit Aktivitäten in Europa und Nordamerika. Pfleiderer war durch eine riskante Expansion mit mehreren überteuerten Zukäufen in Schieflage geraten.

Von

rtr

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