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14.04.2006

14:57 Uhr

Konzernumbau

RAG will 1500 Verwaltungsstellen streichen

Die an die Börse strebende Essener RAG will im Zuge ihres Konzernumbaus die Zahl der Arbeitsplätze in der Verwaltung klar reduzieren.

HB FRANKFURT. Einem Vorabbericht des Magazins „Der Spiegel“ vom Freitag zufolge hat der Vorstand den Abbau von 1500 Verwaltungsstellen bis spätestens Ende 2009 beschlossen.

Dies sei Teil eines groß angelegten Restrukturierungsplans, der jährlich zu Einsparungen von rund 250 Millionen Euro führen solle. Eine RAG-Sprecherin sagte dazu: „Ich kann die Pläne bestätigen.“ Zu Details wollte sie sich allerdings nicht äußern.

Laut Magazinbericht sollen die Verwaltungen der noch eigenständigen Tochtergesellschaften Degussa, Steag und RAG Immobilien mit dort mehreren tausend Beschäftigten aufgelöst und komplett auf die Konzernzentrale übertragen werden. „Wir bauen Hierarchieebenen ab, die uns träge machen“, zitierte „Der Spiegel“ einen Vertrauten von RAG-Chef Werner Müller, dem früheren Bundeswirtschaftsminister des Kabinetts von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD). Der Aufsichtsrat solle die Pläne in einer Sitzung am 17. Mai absegnen.

Die RAG, die frühere Ruhrkohle AG, hat sich seit Amtsantritt Müllers über Firmenverkäufe von fast 30 000 Beschäftigten und rund 5,6 Milliarden Euro Umsatz getrennt. Der Konzern will sich attraktiv für den Kapitalmarkt machen und voraussichtlich 2007 an die Börse.

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