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04.09.2013

18:02 Uhr

Kooperation

Daimler und Renault denken über gemeinsamen Kleinwagen nach

Nach der Kooperation im Kleintransporterbereich könnte bald auch ein gemeinsamer Kleinwagen von Daimler und Renault-Nissan gebaut werden. Die gemeinsame Entwicklung soll ausgebaut werden.

Der Mercedes Citan fährt schon heute mit der Technik des Renault Kangoo. Daimler AG

Der Mercedes Citan fährt schon heute mit der Technik des Renault Kangoo.

StuttgartDaimler und die französisch-japanischen Allianzpartner Renault-Nissan erwägen eine weitergehende Kooperation. Sie könnte auch den Bau gemeinsamer Kleinwagen einschließen, wie Daimler-Sprecher Thomas Fröhlich am Mittwoch erklärte.

Es sei eine Machbarkeitsstudie begonnen worden, die die Vorteile einer gemeinsamen Entwicklung und Produktion von Komponenten künftiger Kleinwagen ausloten solle, teilte er mit. Die Untersuchungen fänden derzeit statt und es sei keine Entscheidung getroffen.

Daimler kooperiert mit Renault und deren Partnerkonzern Nissan seit drei Jahren. Ursprünglich arbeiteten die Unternehmen vornehmlich beim Kleinstwagen Smart sowie bei Lieferfahrzeugen zusammen. Im letzten Jahr wurde die Zusammenarbeit ausgeweitet auf einen künftigen Vierzylinder- Benzinmotor. Überdies liefert Mercedes-Benz Getriebe für Modelle der Nissan-Edelmarke Infiniti.

Eine künftige Version des kleinen Mercedes CLA könnte in einem Nissan-Werk im mexikanischen Aguascalientes gebaut werden, hatte das Fachblatt Automotive News bereits Mitte Juli berichtet, und zwar unter Berufung auf den Daimler- Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche.

Die zehn größten Autohersteller Europas

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,35 Millionen (-2,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,43 Millionen (- 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,56 Millionen (+5,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,62 Millionen (- 8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,64 Millionen (+ 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,75 Millionen (-4,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,8 Millionen (- 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 0,89 Millionen (+1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,11 Millionen (-10,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,49 Millionen (-2,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Zetsche und Renault-Nissan-CEO Carlos Ghosn hatten bereits 2011 erklärt, dass Nissan und Renault die Kleinwagentechnik von Daimler nutzen könnten und zwar für ein Fahrzeug unter der Marke Infiniti. Wie es seinerzeit hieß, solle dieses Fahrzeug im Laufe des Jahres 2014 auf den Markt kommen.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

04.09.2013, 18:22 Uhr

Peinlicher gehts wohl nicht mehr.

Account gelöscht!

05.09.2013, 10:00 Uhr

QQ..DUMM
........
tolle selbsterkenntnis..!!
..........................
..........................

Account gelöscht!

05.09.2013, 11:17 Uhr

Die Vorteile liegen ausschließlich bei den Franzosen...

Mercedes mit Renault Motor, Kangoo mit Mercedesstern. Voll krank, sowas.

Die nehmen sich einfach was sie wollen und zahlen sowieso nichts. Und der kriechende Bundespräsident beschleimt das auch noch.

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