Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2005

17:22 Uhr

Kosteneinsparung durch größere Glasplatten geplant

Sharp will Konkurrenz mit neuem LCD-Werk abhängen

Der japanische Elektronikkonzern Sharp will 150 Milliarden Yen (rund 1,1 Milliarden Euro) in den Bau eines Werks zur Fertigung von Flüssigkristallbildschirmen (LCD) investieren.

HB TOKYO. Damit sollen die Produktionskapazitäten ausgeweitet werden, um mit der rasch wachsenden Nachfrage Schritt zu halten, kündigte Sharp am Mittwoch an. Das Werk soll nach den Plänen des weltgrößten Herstellers von LCD-Fernsehgeräten im Oktober 2006 die Produktion aufnehmen. Es soll in Kameyama in Westjapan angesiedelt werden. Sharp will in der Produktionsstätte modernste Technologien einsetzen, um kosteneffizienter arbeiten zu können als seine asiatischen Rivalen. „Wir hatten das Gefühl, es wäre an der Zeit, unsere Produktionskapazität für LCD-Platten und LCD-Fernseher drastisch zu erhöhen“, sagte Sharp-Präsident Katsuhiko Machida.

Den Angaben nach sollen größere Glasplatten zum Einsatz kommen, aus denen mehr Bildschirme hergestellt werden können. Zunächst sollen dort monatlich 15.000 Glasplatten hergestellt werden, bis 2007 soll die Produktion dann verdoppelt werden.

Für das im April beginnende neue Geschäftsjahr rechnet Sharp mit einem Umsatz von 830 Milliarden Yen aus dem LCD-Geschäft. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen noch von 730 Milliarden Yen aus. Ebenso wie im laufenden plant Sharp für das Geschäftsjahr 2005/06 mit einem Investitionsvolumen von 220 Milliarden Yen. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, erwartet es, im kommenden Geschäftsjahr 4,5 Millionen LCD-Fernseher abzusetzen. Der Absatz für dieses Jahr wird noch auf 2,7 Millionen Geräte geschätzt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×