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09.04.2014

14:15 Uhr

Krim-Krise

Volvo stoppt Militär-Projekt mit russischer UVZ

UVZ und Volvo wollten gemeinsam ein gepanzertes Fahrzeug bauen. Wegen der unsicheren Lage auf der Krim hat der schwedische Lkw-Bauer das Militär-Projekt mit dem russischen Panzer-Hersteller aber erst einmal gestoppt.

Volvo wird vorerst kein gepanzertes Fahrzeug mit UVZ bauen. dpa

Volvo wird vorerst kein gepanzertes Fahrzeug mit UVZ bauen.

StockholmDer schwedische Lkw-Bauer Volvo legt ein Militär-Projekt mit dem russischen Panzer-Hersteller UVZ wegen der Krim-Krise auf Eis. Die Gespräche mit Uralvagonzavod (UVZ) über eine Allianz zum Bau eines gepanzerten Fahrzeugs seien gestoppt worden, sagte eine Volvo-Sprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Der Grund dafür ist die Lage auf der Krim, die einen Unsicherheitsfaktor darstellt.“

UVZ und die französische Volvo-Tochter hatten das Projekt im September angekündigt. Es steckt aber noch in der Anfangsphase. Volvo will nun zunächst mit den französischen Behörden über das Vorhaben sprechen. Eine Entscheidung zum Abbruch der Allianz sei mit der Unterbrechung der Gespräche aber nicht verbunden.

Die Europäische Union und die USA haben wegen der Eingliederung der Krim in die russische Föderation bereits Sanktionen gegen Russland verhängt und weitere Schritte bei einer Zuspitzung der Lage nicht ausgeschlossen. Die deutsche Wirtschaft ist wegen der Krise zunehmend beunruhigt. So haben die Maschinenbauer gewarnt, harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland könnten das Wachstum der Branche abwürgen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

09.04.2014, 15:02 Uhr

Da Muessen die Franzosen/Kanadier schon mehr stornieren :
http://uralvagonzavod.com/news/

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