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06.02.2014

12:26 Uhr

Krise bei Bauzulieferern

Akzo Nobel ist optimistisch

Zwar stabilisierten sich die Märkte, die Nachfrage dürfte anziehen, dennoch bleibt der Farbenhersteller Akzo Nobel erstmal vorsichtig und will weiterhin sparen. Denn die Gewinne geben noch keinen Grund Aufzuatmen.

Seit längerer Zeit muss Akzo Nobel hohe Verluste hinnehmen, schon 2010 steckte das Unternehmen in der Krise. dapd

Seit längerer Zeit muss Akzo Nobel hohe Verluste hinnehmen, schon 2010 steckte das Unternehmen in der Krise.

AmsterdamDer niederländische Farben- und Chemiekonzern Akzo Nobel sieht langsam Licht am Ende des Tunnels. An seinem Sparkurs will der Hersteller von Dulux-Wandfarben dennoch festhalten, wie Akzo Nobel am Donnerstag mitteilte. Im vierten Quartal verharrte der Betriebsgewinn (Ebitda) mit 208 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau, während die Konzernumsätze um fünf Prozent auf 3,48 Milliarden Euro zurückgingen. Eine flaue Nachfrage der Verbraucher und eine eher schwache Bauwirtschaft in Europa und in den USA hatten dem Farbengeschäft zuletzt zugesetzt. Dazu kamen hohe Rohstoffkosten. Im Gesamtjahr 2013 erzielten die Niederländer einen bereinigten Betriebsgewinn von 897 Millionen Euro nach 908 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

„Im zweiten Halbjahr haben sich erste Anzeichen einer Stabilisierung in mehreren Märkten bemerkbar gemacht“, erklärte Konzernchef Ton Büchner. Trotz Belastungen durch Wechselkurse habe sich dies positiv auf die Umsatzrenditen im dritten und vierten Quartal ausgewirkt. Der Konzern werde seine Geschäfte weiter umbauen, Kosten senken und das Wachstum aus eigener Kraft vorantreiben. Das jüngste Sparprogramm schloss Akzo Nobel ein Jahr früher als geplant ab – es brachte 545 Millionen Euro ein.

Von

rtr

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