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10.01.2009

18:19 Uhr

Krise in der Autobranche

Fiat stoppt Pläne in Serbien

Serbien wird nun wohl auch unter der Autokrise leiden. Der italienische Autobauer Fiat wollte in dem Balkanland eigentlich eine neue Produktionsanlage bauen. Daraus wird laut einem Medienbericht vorerst nichts.

HB BELGRAD. Die Italiener wollen ihre Investitionspläne auf Eis legen und den erst im September besiegelten Bau neuer Produktionsanlagen in der serbischen Stadt Kragujevac verschieben, berichtete die Zeitung "Blic" am Samstag in Belgrad: "Fiat Serbien wird bessere Zeiten abwarten." Das Blatt berief sich dabei auf Unternehmens- und Regierungsinformationen.

Fiat und der serbische Staat als Minderheitsgesellschafter hatten ein Gemeinschaftsunternehmen verabredet, in das die Italiener bis zu 700 Millionen Euro investieren wollten. Im Gegenzug verpflichtete sich die serbische Regierung, mit 200 Millionen Euro die entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Zwei neue Modelle sollten entwickelt werden; bis spätestens 2011 sollten jährlich 200 000 Autos vom Band rollen.

Ein Rückzug von Fiat wäre ein herber Schlag für die ohnehin kränkelnde Wirtschaft Serbiens. Die Investition sollte die Basis für einen Aufschwung in diesem Jahr werden.

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