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11.05.2013

16:58 Uhr

Kriselnder Autobauer

Betriebsratschef sieht Opel auf gutem Weg

Die Situation des Autobauers habe sich in den vergangenen zwölf Monaten verbessert, meint Opel-Gesamtbetriebsratschef Schäfer-Klug. Durch sei Opel aber noch nicht.

Um Opel steht es besser als vor einem Jahr. dpa

Um Opel steht es besser als vor einem Jahr.

RüsselsheimDer Gesamtbetriebsratschef von Opel, Wolfgang Schäfer-Klug, sieht den Autobauer auf einem guten Weg. „Gegenüber einem Jahr zuvor hat sich die Situation dramatisch verbessert, was aber nicht heißt, dass Opel durch ist“, sagte er dem „Darmstädter Echo“ (Samstag). Das Unternehmen sei durch die neue Führung deutlich stabilisiert worden. „Das sieht man an den gestiegenen Verkaufszahlen und den geringeren Verlusten im ersten Quartal.“ Auch das Verhältnis zum US-Mutterkonzern General Motors (GM) sei konstruktiver geworden.

Unter der alten Führung sei der Zustand des Unternehmens „katastrophal“ gewesen. „Die wichtigste Veränderung ist, dass gute Leute von außen geholt wurden für das Management.“ Der neue Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sei „einfach eine ganz andere Qualität von Manager als alle, die wir bisher von GM bekommen haben“.

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Schäfer-Klug sagte, dass Opel mehr Marktanteile brauche. „Opel muss stabilisiert werden.“ Langfristig sei ein Automobilhersteller mit sechs Prozent Marktanteil in Europa nicht zukunftsfähig. „Innerhalb von zehn Jahren soll Opel zurückgeführt werden zu alter Stärke.“ Opel müsse zurück zu acht bis zehn Prozent Marktanteil in Europa und seine Verkäufe in anderen Regionen deutlich steigern.

Schäfer-Klug kritisierte den Bochumer Opel-Betriebsratschef, Rainer Einenkel: „Wie soll man einen Standort retten, wenn der Betriebsratsvorsitzende dort so hart dagegen arbeitet? Der abgelehnte Tarifvertrag war ein hervorragendes Angebot unter den derzeitigen Rahmenbedingungen und hätte den Standort erhalten.“ Bis 2015 wird das Werk in Bochum geschlossen.

Nach dem Aus des Werks ringt Opel laut der „Automobilwoche“ um den künftigen Standort für den Zafira Tourer. Wirtschaftlich sei das britische Werk Ellesmere Port die beste Lösung, politisch spreche aber vieles für das Stammwerk Rüsselsheim, sagte ein Aufsichtsrat der Zeitung. „Es gibt mehrere Alternativen für Bochum, wobei Rüsselsheim und Ellesmere Port in der engsten Wahl sind.“ Ein Opel-Sprecher wollte sich zum Thema nicht äußern, so das Blatt.

Von

dpa

Kommentare (15)

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Nachwuchs

11.05.2013, 20:36 Uhr

Das ist Betriebsrat: Bochum wird geschlossen, Opel darf nicht exportiert werden, die Löhne gesenkt und dieser Mensch wagt es von Erfolg zu reden? Betriebsräte und Gewerkschaften müssen angesichts dieses Ergebnisses verboten werden? Wann müssen diese Betriebsräte ( Erhöghung der Managementgehälter und Arbeitsplatzvernichtungen ) endlich für diese Folgen persönlich haften????

jugger

12.05.2013, 00:42 Uhr

Es ist lächerlich, nie hätte die Zustimmung der Bochumer Beschäftigten das Werk erhalten. Auch wird OPEL in den nächsten zehn Jahren kaum mit einer Steigerung von 6 auf 10% am Markt bleiben. Nein, die Marke wird abgewickelt und der Markt für GM neu erfolgreich aufgestellt.

Jochendiver

12.05.2013, 02:34 Uhr

Das ist der Rüsselsheimer Traumtänzer.
Mal 1 Frage :
Hätte er eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen ,wo nichts VERBINDLICH niedergeschrieben ist ?
Ausser ,das man über die Zinsen hinterher verhandelt,und falls es der Bank dann doch mal nicht passt-die Zinsen einfach erhöhen kann ?
Denke mal nicht.
Und genau so haben es die Bochumer Mitarbeiter auch getan-nicht auf haltlose Versprechen reingefallen(so wie in den letzten Jahren geschehen).
Wann hören diese Märchen über den Bochumer BR endlich auf ?
Dem BR Vorsitzenden Schäfer-Klug geht der Arsch auf Grundeis,weil man den Zafira Tourer auch nach England geben könnte !!!!!!!!!!!!
Stellt euch mal vor :
Auf was haben denn alle R`heimer verzichtet-und dann könnte der Tourer nach GB gehen.
Da hätte der Schäfer-Klug aber ganz heftige Probleme das in R`heim zu vermitteln.
Also:
Er soll die ständigen Schüsse gegen Bochum lieber lassen,und nicht von seiner (fälschlicher Weise ) eingeschlagenen Richtung ABLENKEN.
Denn sein Schuss könnte nach hinten losgehen

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