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26.10.2016

10:53 Uhr

Krones

Maschinenbauer steckt sich hohe Ziele für 2020

Krones-Vorstandschef Christoph Klenk nimmt neue Ziele für 2020 in den Blick. Akquisitionen sind ein wichtiger Teil seiner Strategie.

Das Familienunternehmen aus Neutraubling bei Regensburg will die Produktivität steigern. dpa

Krones AG

Das Familienunternehmen aus Neutraubling bei Regensburg will die Produktivität steigern.

MünchenDer Abfüllanlagenbauer Krones hat sich die Messlatte für die kommenden Jahre höher gelegt. Bis 2020 wollen die Oberpfälzer ihre Rendite vor Steuern (EBT) auf acht Prozent schrauben, die Umsätze sollen im Schnitt jährlich um sieben Prozent wachsen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Rendite auf das eigensetzte Kapital soll auf 20 Prozent anwachsen. Das Umsatzwachstum solle zum Teil auch aus Akquisitionen kommen, sagte Vorstandschef Christoph Klenk im Reuters-Gespräch.

„Aus organischem Wachstum sollen etwa fünf Prozent kommen, ein bis zwei Prozentpunkte aus Akquisitionen“, sagte der Krones-Chef. „Wir haben mehrere Ziele im Auge es wird nicht nur eine Akquisition sein. Wir kaufen nichts Großes.“ Das Augenmerk liege auf Asien und auf Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 30 und 80 Millionen Euro. Zugleich soll das Servicegeschäft ausgebaut werden und die Prozesstechnik weiter internationalisiert werden.

Um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen, sollen im kommenden Jahr auch weitere Produktivitätsschritte folgen. „Wir brauchen mehrere Maßnahmen und die kosten auch Geld“, sagte Finanzvorstand Michael Andersen. Die Summe werde im kommenden Frühjahr veranschlagt. Stellen sollen in Deutschland nicht abgebaut werden. Der Anteil der Krones-Kräfte im Ausland soll aber steigen.

In den ersten drei Quartalen 2016 steigerte das Familienunternehmen aus Neutraubling bei Regensburg seinen Umsatz binnen Jahresfrist um knapp fünf Prozent auf 2,38 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern kletterte im gleichen Umfang und erreichte 163,6 Millionen Euro. „Von den Preisen ging unverändert keine Unterstützung aus“, hieß es. Die Marge habe unverändert bei knapp sieben Prozent gelegen. Auch Kosteneinsparungen hätten dazu beigetragen. Für das Gesamtjahr geht Krones weiterhin von einem Umsatzplus von drei Prozent und einer Vorsteuerrendite von sieben Prozent aus.

Von

rtr

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