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16.10.2012

17:51 Uhr

Küchenmöbelhersteller

Alno-Kapitalspritze soll Ende November stehen

Alno, der einstige Marktführer für Küchenmöbel in Deutschland, will sich eine dringend benötigte Kapitalspritze bis Ende November sichern. Ohne das Geld würde das Unternehmen pleite gehen.

Alno braucht dringend frisches Kapital, um nicht pleite zu gehen. dpa

Alno braucht dringend frisches Kapital, um nicht pleite zu gehen.

PfullendorfDer angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno will die dringend nötige Kapitalspritze von Investoren bis Ende November in trockenen Tüchern haben. Vom 7. bis zum 20. November sollen Investoren im Zuge der Kapitalerhöhung Aktien zeichnen können, sagte ein Sprecher am Dienstag in Pfullendorf.

Das soll 46 Millionen Euro frisches Geld in die Kassen des Unternehmens spülen. Sollten sich nicht genügend Investoren finden, hat der Hausgerätehersteller Bauknecht zugesagt, alle übrig gebliebenen Aktien zu kaufen. Ohne diese Kapitalspritze wäre Alno nach Angaben des Vorstands pleite.

Alno hat seit seinem Börsengang 1995 nur drei Jahre überhaupt mit einem knappen Gewinn abgeschlossen. In den übrigen Jahren ließen die Verluste den Schuldenberg immer stärker anwachsen. Zuletzt hatte der einstige Marktführer für Küchenmöbel in Deutschland nur noch überlebt, weil Hauptaktionäre, Banken und Lieferanten sich auf ein Rettungspaket verständigt hatten. Die Gruppe beschäftigt 1800 Menschen.

Von

dpa

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