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17.01.2014

08:19 Uhr

Küchenmöbelhersteller

Küchenbauer Alno kauft AFG

Um den Auslandsanteil am Umsatz zu steigern, hat der angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno den Schweizer Marktführer AFG Küchen gekauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Logo des Küchenherstellers Alno: Alno war zuletzt nach einer kurzen Erholungsphase operativ wieder in die roten Zahlen gerutscht und hatte auch seine Umsatzprognose für 2013 kassiert. dpa

Das Logo des Küchenherstellers Alno: Alno war zuletzt nach einer kurzen Erholungsphase operativ wieder in die roten Zahlen gerutscht und hatte auch seine Umsatzprognose für 2013 kassiert.

PfullendorfDer angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno hat den Schweizer Marktführer AFG Küchen gekauft. Damit wollen die Schwaben ihren Auslandsanteil am Umsatz auf mehr als 40 Prozent steigern, wie das Unternehmen am Freitag in Pfullendorf mitteilte. Über den Kaufpreis sei mit der Schweizer AFG Arbonia-Forster-Holding AG Stillschweigen vereinbart worden. Die vollständige Übernahme werde unter anderem durch zugesagte Kredite Schweizer Banken finanziert.

AFG Küchen produziert mit 500 Mitarbeitern den Angaben zufolge mit seinen beiden Marken Piatti und Forster Holz- und Stahlküchen. Für das vergangene Jahr werde ein Umsatz von voraussichtlich rund 140 Millionen Euro erwartet, hieß es weiter.

Alno war zuletzt nach einer kurzen Erholungsphase operativ wieder in die roten Zahlen gerutscht und hatte auch seine Umsatzprognose für 2013 kassiert. Im dritten Quartal 2013 erwirtschaftete der Möbelhersteller vor Zinsen und Steuern einen Verlust von 1,5 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 10,2 Prozent auf 97,1 Millionen Euro.

Von

dpa

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