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22.09.2012

16:56 Uhr

Kürzel GTi

VW beendet Streit mit Suzuki

Volkswagen gibt nach: Der Autohersteller beendet den Streit mit Suzuki um das Kürzel GTi. Den Widerspruch gegen ein EU-Urteil hat VW zurückgezogen. Doch Frieden haben die Autobauer damit nicht geschlossen.

Der Streit zwischen Suzuki und Volkswagen um das Kürzel GTi ist beigelegt. dpa

Der Streit zwischen Suzuki und Volkswagen um das Kürzel GTi ist beigelegt.

FrankfurtVolkswagen hat im jahrelangen Streit um das Typenkürzel GTi mit Suzuki eingelenkt. Der Wolfsburger Autobauer habe seinen Widerspruch gegen eine Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union zugunsten Suzukis in der Sache zurückgezogen, sagte ein VW-Sprecher am Samstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der „Welt“. Die nationalen Markenrechte seien davon aber nicht berührt.

Das Gericht hatte im März entschieden, dass sich VW der Eintragung der von Suzuki für den Kleinwagen Swift angemeldeten Marke „GTi“ nicht widersetzen könne. Es bestehe keine Verwechslungsgefahr mit dem Originalbegriff „GTI“ von VW, erklärten die Richter. Volkswagen hatte vor mehreren Jahren Widerspruch gegen eine gleichlautende Entscheidung des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt eingelegt. VW verkauft seinen Bestseller Golf seit Jahren in einer besonders leistungsstarken Version als GTI. Das Kürzel steht für Gran Tourismo Injection.

Weiterhin ungelöst ist der Streit zwischen VW und Suzuki um die vor einigen Jahren eingegangene Partnerschaft der beiden Autobauer. Die Japaner wollen Europas größten Autobauer zwingen, die an Suzuki gehaltene Beteiligung von knapp 20 Prozent zurückzugeben. VW lehnt dies ab. Der Rosenkrieg liegt seit November beim Schiedsgericht der internationalen Handelskammer in London. Mit einer Entscheidung wird frühestens im nächsten Jahr gerechnet.

Von

rtr

Kommentare (1)

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24.09.2012, 01:01 Uhr

Die Hintergründe sind sicherlich interessant,werden aber nicht öffentlich.
Bezeichnend ist aber das der Herr Suzuki große Probleme hat,auf vielen Märkten und mit vielen Produkten.
Wenn VW clever ist ,können die Probleme von Suzuki Weltweit noch größer werden.
Einen, für VW lohnenden, Wirtschaftlich eleganten Schachzug sollte von Deutscher seite ins Auge gefaßt werden.
1.Suzuki Händler in freien Gebieten,sollten Marken des VW Konzerns angeboten werden.Suzuki Händler benötigen "Umsatzbringer" und wenn ein Suzuki Händler noch Seat bzw. Skoda bekommt wird der Marktanteil von Suzuki schrumpfen.Dies sollte man jedoch nur in Gebieten machen wo z.b. Seat oder Skoda unterrepresentiert sind.
2.Wenn Ducati ,ordentlich aufgestellt auf den Märkten,was leider selbst in Deutschland nicht immer der Fall ist,die Suzuki Motorradhändler als Ducati Händler anwirbt wird diesen ebenfalls einige Marktanteile abgenommen.
Das Problem ist aber noch an den Zukünftigen Strategien,den derzeitigen Produkten und dem selektiven Händlernetz von Ducati auf vielen Märkten.
VW muß lernen und akzeptieren das das Motorrad Geschäft etwas ganz anderes ist als das PKW Business.
3.Im Bereich Busse/Kleinvans gibt es sehr viele Märkte(Weltweit) wo VW absolut unterrepresentiert ist,und wo Suzuki weit höhere Marktanteile hat.Dem sollte der VW Vorstand abhilfe schaffen!
VW kann viel mehr Geld verdienen ,wenn man Menschen beschäftigen würde ,die im denken und handeln die Firma an erste Stelle setzen .
In einer Globalen Welt,einem globalen Business müssen Gedankliche Grenzen für Manager fremd sein.

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