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22.02.2011

11:34 Uhr

Kunststoffsparte

Bayer nennt Bedingungen für Verkauf

Bayerhat sich zur Zukunft seiner Kunststoffsparte Material-Science geäußert – hier gab es reichlich Spekulationen: Die stehe nur dann zum Verkauf,wenn sich für den Konzerndie Chance einer Mega-Übernahmeergeben sollte.

DüsseldorfBayer will seine Kunststoffsparte Material-Science nur dann zum Verkauf stellen, wenn sich für den Konzern die Chance einer Mega-Übernahme ergeben sollte. Das komme nur in Frage, „wenn wir etwas so Großes tun wollten, dass wir es als Währung einsetzen müssten“, sagte der Chef des Pharma- und Chemiekonzerns, Marijn Dekkers, der britischen Zeitung „Financial Times“.

Spekulationen, er würde Bayer aufspalten, trat der Manager entgegen, der seit Oktober am Steuer des Leverkusener Unternehmens ist. „Wir werden an den drei strategischen Gruppen festhalten, so lange sie in ihren besonderen Gebieten konkurrenzfähig sind.“

Bayer besteht aus drei Teilkonzernen: Bayer HealthCare, zu dem auch das Pharmageschäft gehört, der Agrochemiegruppe Bayer Crop-Science sowie der Kunststoffsparte Bayer MaterialScience.

Dekkers hatte bereits vor seinem Amtsantritt im September klargemacht, dass er an den drei Konzernsäulen festhalten wolle.

Eine fundamentale Änderung stehe nicht auf der Agenda, hatte er damals gesagt. Der promovierte Chemiker und Chemieingenieur ist der erste Bayer-Chef, der nicht aus den eigenen Reihen kommt, und als gebürtiger Niederländer obendrein der erste Ausländer an der Spitze des Traditionsunternehmens.

Von

rtr

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