Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.03.2012

13:45 Uhr

Lanxess

Konzerngewinn legt 2011 um ein Drittel zu

Der Chemiekonzern Lanxess hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr um rund ein Drittel gesteigert. Konzernchef Heitmann stellt deshalb eine Anhebung der Dividende in Aussicht, und er erwartet ein gutes Auftaktquartal 2012.

Lanxess ist der weltgrößte Hersteller von synthetischem Kautschuk. dpa

Lanxess ist der weltgrößte Hersteller von synthetischem Kautschuk.

Düsseldorf Der Chemiekonzern Lanxess will sich nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr von einer schwächeren Weltkonjunktur nicht aus der Spur bringen lassen. Dabei setzt das Leverkusener Unternehmen mit seinen inzwischen weltweit 14.600 Beschäftigten auf anhaltend kräftige Nachfrage aus den Schwellenländern in Asien und in Lateinamerika. „Nach den sehr erfreulichen Ergebnissen im vergangenen Jahr ist der Konzern vielversprechend in das neue Geschäftsjahr 2012 gestartet“, sagte Konzernchef Axel Heitmann am Donnerstag in Düsseldorf zur Bilanzvorlage.

2011 schloss Lanxess im operativen Geschäft mit einem neuen Spitzenwert ab: Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) schnellte um annähernd 25 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro nach oben. Auch die Aktionäre sollen profitieren: Ihnen stellte Heitmann eine Anhebung der Dividende um 21 Prozent auf 85 Cent je Aktie in Aussicht.

An der Börse kamen Zahlenwerk und Ausblick gut an. Zeitweise legte die Lanxess-Aktie knapp zehn Prozent auf 61,83 Euro zu und war damit mit weitem Abstand größter Gewinner im Nebenwerte-Index MDax.

Heitmann erwartet für das erste Quartal 2012 nun einen bereinigten operativen Gewinn von 330 bis 350 Millionen Euro, nach 322 Millionen Euro im Auftaktquartal 2011. Für das Gesamtjahr blieb der Manager vorsichtig und wagte noch keinen konkreten Ausblick. „Wir gehen von einer soliden Geschäftsentwicklung aus“, sagte er lediglich. Mehr zur Jahresprognose will Heitmann erst bei Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals am 9. Mai sagen.

„Der asiatische Raum ist für Lanxess weiterhin einer der wichtigsten Wachstumstreiber - übrigens auch inklusive Japan“, sagte Heitmann. Bremsend auf das Chemiegeschäft wirke aber die ungelöste Schuldenkrise. Zudem hielten sich europäische Kunden mit Bestellungen zum Teil noch zurück.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×