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19.04.2011

17:48 Uhr

Lastwagenbauer

MAN will mit Sitrak Asien erobern

Vondpa , dapd

Der Münchner Nutzfahrzeughersteller MAN und sein chinesischer Partner Sinotruk wollen zum Jahresende mit der gemeinsamen Produktion beginnen. Mit der Marke Sitrak wollen sie Asien erobern.

MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen hat große Pläne für Asien. Quelle: Reuters

MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen hat große Pläne für Asien.

Shanghai

MAN und Sinotruk haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2018 sollen die Verkäufe der neuen gemeinsamen Marke für schwere Lastwagen auf 200.000 Stück steigen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Auf der Automesse in Shanghai präsentierten MAN-Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen und Sinotruk-Aufsichtsratschef Chunji Ma den ersten Schwerlaster, der schon bald in Serie gehen soll.

Rund ein Fünftel der Produktion ist für den Export bestimmt. "Das ist ein echter Meilenstein in unserer BRIC-Strategie", sagte MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen mit Blick auf die Märkte in Brasilien, Russland, Indien und China. Er sprach von einem "wichtigen Schritt in der globalen Expansion von MAN".

Zur 2009 besiegelten Kooperation steuert MAN Technologie-Know-how bei; die Produktion der für den chinesischen Markt und Schwellenländer gedachten Lastwagen soll im Dezember am Sinotruk-Standort im chinesischen Jinan anlaufen. Im März 2012 kommt das erste Modell T7H auf den chinesischen Markt, ab der zweiten Jahreshälfte sollen die Verkäufe im Ausland starten. International werden die Lastwagen unter dem Markennamen Sitrak vertrieben, auf dem chinesischen Heimatmarkt tragen sie den Namen Shandeka.

Der neue Sitrak-Lastwagen mit 430 PS und dem in Europa abgelösten Euro-4-Motor soll rund 40.000 Euro kosten, also knapp die Hälfte eines Lastwagens aus europäischer Produktion.

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