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30.08.2011

14:47 Uhr

Laut Studie

VW ist leistungsstärkster Autobauer der Welt

Eine Studie hat jetzt gezeigt: VW ist der leistungsstärkste Autobauer der Welt. Gerade der japanische Toyota-Konzern musste wegen Qualitätsmängeln Federn lassen. Aber auch GM hält nicht mit den Deutschen schritt.

Eine Mitarbeiterin des Automobilherstellers Volkswagen mit Embleme des Logos des Unternehmens. dapd

Eine Mitarbeiterin des Automobilherstellers Volkswagen mit Embleme des Logos des Unternehmens.

Bergisch GladbachDer Volkswagen-Konzern kommt voran mit seinem Vorhaben, der bedeutendste Autobauer der Welt zu werden. In einer Studie des Center of Automotive Research (CAM) aus Bergisch Gladbach schafften es die Wolfsburger bereits zum leistungsstärksten Fahrzeughersteller weltweit, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Der Spitzenreiter aus dem Vorjahr, Toyota, stürzte hingegen ab.

Um den Leistungsindex für die 18 größten globalen Autobauer, den sogenannten Automotive-Performance-Index (API) zu ermitteln, führen die CAM-Wissenschaftler jedes Jahr bestimmte Faktoren aus verschiedenen Gebieten zusammen. Konkret fließen Angaben aus dem Finanzergebnis der Konzerne, deren Erfolg am Markt und ihrer Innovationsleistung in die Berechnung ein.

Volkswagen bewährte sich den Angaben zufolge in allen Gebieten überdurchschnittlich gut und landete auf Rang eins vor Daimler, Hyundai und BMW. Den größten Abstand zur Konkurrenz schafften die Wolfsburger bei der Innovationstärke: „Da schneidet Volkswagen mit Abstand am besten ab“, sagte CAM-Leiter Stefan Bratzel der Nachrichtenagentur AFP. Außerdem hätten das breite Produktangebot, das starke Engagement in China sowie das profitable modulare Baukastensystem bei der Fahrzeugherstellung maßgeblich zum Erfolg beigetragen.

Dennoch gebe es bei den Wolfsburgern derzeit noch „einige Baustellen, die dicht gemacht werden müssen“, sagte Bratzel. Der Erfolg des Unternehmens würde deren Existenz derzeit weitgehend überlagern. Tatsächlich aber sei die Eingliederung von Porsche noch immer nicht abgeschlossen, auch eine klare Abgrenzung der Marken VW und Skoda sei noch nicht erfolgt. Außerdem müsse auch Seat „Geld verdienen und Suzuki ist noch nicht in positive Bahnen gelenkt“, fasste der Wissenschaftler zusammen.

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