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30.10.2013

13:38 Uhr

Leighton

Hochtief-Tochter mit Sammelklage konfrontiert

Die Hochtief-Tochter Leighton soll laut einer Anwaltskanzlei nicht umfassend über Risiken informiert haben. Jetzt haben Aktionäre eine Sammelklage eingereicht. Die Firma will entschieden dagegen vorgehen.

Ein Arbeiter der Hochtief AG auf einer Baustelle: Unternehmenstochter Leighton hatte im Geschäftsjahr 2011 einen Verlust ausgewiesen. dpa

Ein Arbeiter der Hochtief AG auf einer Baustelle: Unternehmenstochter Leighton hatte im Geschäftsjahr 2011 einen Verlust ausgewiesen.

SydneyAufgebrachte Aktionäre haben eine Sammelklage gegen die australische Hochtief-Tochter Leighton angestrengt. Hintergrund sind hohe Abschreibungen des Baukonzerns auf Großprojekte im Jahr 2011. Leighton habe nicht umfassend über Risiken informiert, erklärte eine Anwaltskanzlei. Der Konzern weist dies entschieden zurück.

Sie habe eine Sammelklage im Namen aller Anteilseigner eingereicht, die zwischen dem 16. August 2010 und dem 11. April 2011 Leighton-Aktien gekauft hätten, teilte die australische Kanzlei Maurice Blackburn mit. Leighton habe damals den Markt nicht umfassend über Probleme bei Großprojekten informiert. Leighton bestritt dies und kündigte an, entschieden gegen die Sammelklage vorgehen zu wollen.

Leighton hatte im Geschäftsjahr 2011 einen Verlust ausgewiesen - vor allem angesichts hoher Abschreibungen auf Großprojekte in einer Höhe von 1,1 Milliarden australischer Dollar. Ursprünglich hatte Leighton einen Gewinn prognostiziert, die Abschreibungen schickten Leightion-Aktien dann auf einen Sinkflug - und belasteten auch die Bilanzen des Essener Mutterkonzerns Hochtief. Im Jahr 2012 hatte eine australische Behörde bereits eine Geldbuße gegen Leighton im Zusammenhang mit verletzten Informationspflichten erlassen.

Von

rtr

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