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04.04.2014

19:59 Uhr

Leuchtenhersteller

Zumtobel will in den USA bleiben

Das US-Geschäft des österreichischen Leuchtenherstellers Zumtobel läuft schleppend. Zurückziehen will das Unternehmen sich deshalb aber auf keinen Fall. Stattdessen ist man auf der Suche nach einem „starken Partner“.

Zumtobel-Chef Ulrich Schumacher: Das US-Geschäft ist ihm „definitiv zu klein“. Reuters, Sascha Rheker

Zumtobel-Chef Ulrich Schumacher: Das US-Geschäft ist ihm „definitiv zu klein“.

FrankfurtDer österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel will seine schwache Präsenz in den USA durch eine strategische Partnerschaft ausbauen. „Wir haben keine Absicht, uns aus den USA zurückzuziehen“, sagte Zumtobel-Chef Ulrich Schumacher am Freitag. Am Mittwoch hatte er bei einer Pressekonferenz in Frankfurt beklagt, das US-Geschäft des Konzerns sei definitiv zu klein.

„Für die USA haben wir zwei Optionen - aufgeben oder einen Partner suchen", sagte Schumacher vor wenigen Tagen. Nun machte er deutlich, dass er die zweite Option verfolgen will. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unsere Präsenz in diesem für Zumtobel strategisch wichtigen Markt ausbauen können“, sagte er. Angesichts des harten Wettbewerbs könne dies am besten mit einem starken Partner gelingen.

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Zumtobel will sich verkleinern. Der Leuchtenhersteller, der mit LED-Umstellung und ausbleibenden Aufträgen zu kämpfen hat, will sich von mehreren Werken trennen. Jetzt gibt es offenbar erste Interessenten.

Zumtobel macht derzeit nur rund 2,6 Prozent seiner Umsätze in den USA, auf Europa entfallen dagegen rund 80 Prozent. In der Region Asien-Pazifik erzielen die Österreicher rund 16 Prozent der Erlöse.

Von

rtr

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