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14.01.2017

00:04 Uhr

Lockheed knickt ein

Mehr Arbeitsplätze und billigere Jets

Nach heftiger Kritik durch Donald Trump will Lockheed beim F-35-Jet noch mal nachrechnen. Das versprach die Chefin am Freitag in New York.

Marillyn Hewson (l), Chefin von Lockheed Martin, trifft im Trump Tower in New York ein. Sie verspricht Arbeitsplätze zu schaffen und beim F-35-Kampfjet noch mal nachzurechnen. Vielleicht geht es ja doch billiger. AFP; Files; Francois Guillot

Auf dem Weg zu Donald Trump

Marillyn Hewson (l), Chefin von Lockheed Martin, trifft im Trump Tower in New York ein. Sie verspricht Arbeitsplätze zu schaffen und beim F-35-Kampfjet noch mal nachzurechnen. Vielleicht geht es ja doch billiger.

New YorkNach Kritik von Donald Trump hat die Chefin des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin eine Job-Offensive angekündigt. „Wir werden unsere Arbeitsplätze in Fort Worth um 1800 Stellen ausbauen. Und wenn Sie an die Zulieferkette über 45 US-Bundesstaaten hinweg denken, dann sind es Tausende von Jobs“, sagte Marilyn Hewson am Freitag nach einem Treffen mit dem künftigen US-Präsidenten im New Yorker Trump Tower.

Zudem versprach sie, beim Kampfjet F-35 einen möglichst niedrigen Preis anzubieten. Trump hatte sich im Dezember über die in seinen Augen zu hohen Kosten beschwert und gedroht, beim Rivalen Boeing einen günstigeren Preis anzufragen. Davor hatte Trump Boeing vorgeweofen, beim Neunau der Airforce One-Jets des Präsidenten überhöhte Preise abzurechnen.

Das F-35-Programm ist inzwischen auf 379 Milliarden Dollar angestiegen. Das Projekt war im vergangenen Jahr für ein Fünftel des Lockheed-Umsatzes verantwortlich. Die Lockheed-Aktie stieg am Freitag um 0,8 Prozent.

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