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26.04.2012

18:34 Uhr

Lockheed Martin

Rüstungskonzern kämpft mit Gegenwind

Im Januar rückt ein neuer Manager auf den Chefposten beim Rüstungskonzern Lockheed Martin. Bislang widersteht der Konzern den Sparbemühungen in vielen Ländern und kann den Gewinn sogar steigern.

Aus der Waffenschmiede Lockheed Martins: Der F-35 Lightning II Kampfjet. Reuters

Aus der Waffenschmiede Lockheed Martins: Der F-35 Lightning II Kampfjet.

WashingtonDer US-Rüstungskonzern Lockheed Martin trotzt den Sparbemühungen der Regierung und hat seinen Gewinn deutlich gesteigert. Der amerikanische Branchenprimus verbuchte im ersten Quartal einen Überschuss von 668 Millionen Dollar nach 530 Millionen im Vorjahreszeitraum. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, schnellte das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft um 29 Prozent nach oben auf 2,02 Dollar je Aktie. Branchenexperten hatten mit weniger gerechnet: In New York gewannen die Lockheed-Aktien 1,2 Prozent auf 92,11 Dollar.

Auch den Umsatz steigerte der Konkurrent von Northrop Grumman netto um sechs Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar. Den „zunehmenden Gegenwind“ im Geschäft mit Rüstungsgütern will das Unternehmen auch durch stärke Verkäufe ins Ausland ausgleichen, wie Konzern-Präsident Chris Kubasik ankündigte, der im Januar den Chef-Posten übernehmen soll. Amtsinhaber Bob Stevens erklärte, er wolle nach 25 Jahren im Unternehmen seinen Sessel räumen und bis 2014 auf den Platz des Verwaltungsratsvorsitzender wechseln. Der Konzern bekräftigte das Umsatzziel von 45 bis 46 Milliarden Dollar für das Gesamtjahr.

Von

rtr

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