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23.04.2014

10:27 Uhr

Lungenhochdruck-Mittel

Bayer will in Japan mit Adempas durchstarten

Der zweitgrößte Pharmamarkt der Welt lockt den Bayer-Konzern. In Japan haben die Leverkusener eine weitere Genehmigung für ein Lungenpräparat erwirkt. Dem Mittel werden hohe Umsätze zugetraut.

Rauch steigt über dem Werksgelände des Chemiekonzerns Bayer AG in Leverkusen auf: Bayer will in Japan richtig durchstarten. dpa

Rauch steigt über dem Werksgelände des Chemiekonzerns Bayer AG in Leverkusen auf: Bayer will in Japan richtig durchstarten.

Frankfurt am MainDer Arzneimittelhersteller Bayer will sein Geschäft im weltweit zweitgrößten Pharmamarkt Japan ausbauen. Der Leverkusener Konzern hat in dem Land eine weitere Zulassung für sein neues Mittel Adempas gegen Lungenhochdruck beantragt, wie Bayer am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Bayer will das Präparat, dem Konzernchef Marijn Dekkers weltweite Jahresumsätze von mehr als 500 Millionen Euro in der Spitze zutraut, in Japan auch zur Behandlung der PAH-Form der Krankheit vermarkten. Zur Behandlung einer weiteren Form, CTEPH, ist das Mittel in Japan bereits auf dem Markt.

Bei der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) ist der Blutdruck in den Lungenarterien wegen verengter Gefäße deutlich erhöht, was zu lebensbedrohlichem Herzversagen führen kann. Die Sterblichkeitsrate bei der Krankheit liegt Bayer zufolge bei 15 Prozent nach einem Jahr und bei 32 Prozent nach drei Jahren ab der Diagnose.

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Neben Bayer vertreiben auch andere Konzerne Mittel gegen Lungenhochdruck. Konkurrenzpräparate sind etwa Tracleer und Opsumit des Schweizer Biotechkonzerns Actelion sowie Letairis der US-Firma Gilead und das Präparat Revatio von Amerikas führendem Pharmakonzern Pfizer.

Von

dpa

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