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12.03.2013

19:26 Uhr

Lutz Bertling geht

Eurocopter bekommt neuen Chef aus Frankreich

Der deutsche Top-Manager Lutz Bertling verlasst nach sechseinhalb Jahren den Chefsessel des Hubschrauberherstellers Eurocopter. Nachfolger wird ein Franzose. Bertling geht zu Bombardier Transportation.

Lutz Bertling verlässt Eurocopter und wechselt zu Bombardier. ap

Lutz Bertling verlässt Eurocopter und wechselt zu Bombardier.

Paris/BerlinDer deutsche Eurocopter-Chef Lutz Bertling wechselt zum Schienentechnik-Weltmarktführer Bombardier Transportation. Der 50-Jährige habe eine neue Herausforderung außerhalb der Luft- und Raumfahrt annehmen wollen und verlasse den Hubschrauberhersteller zum 30. April, kündigte der Eurocopter-Mutterkonzern EADS am Dienstag an. Bertlings Nachfolger werde der Franzose Guillaume Faury. Der 45 Jahre alte Flugversuchsingenieur arbeitete bereits von 1998 bis 2008 bei Eurocopter bevor er zum Autobauer Peugeot wechselte.

In der Mitteilung zum Führungswechsel dankte EADS-Chef Tom Enders Bertling für seine Arbeit. „In den sechseinhalb Jahren an der Spitze von Eurocopter hat er das Unternehmen erfolgreich durch eine starke Wachstumsphase, aber auch durch eine tiefe wirtschaftliche Krise gesteuert.“ Eurocopter sei unter Bertling „internationaler, innovativer, vor allem aber wettbewerbsfähiger“ geworden, kommentierte Enders. 2012 verbuchte der Hubschrauberhersteller einen Rekordumsatz in Höhe von 6,3 Milliarden Euro.

Faury bezeichnete der EADS-Chef als einen Manager mit Führungskompetenz und umfassender Branchenerfahrung. Er sei die richtige Person, um das ehrgeizige Innovationsprogramm und die globale Positionierung von Eurocopter weiter voranzutreiben. Seine berufliche Laufbahn begann Faury nach EADS-Angaben bei der französischen Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l'Armement), wo er für die Flugerprobung von Tiger-Hubschraubern im Flugtestzentrum Istres verantwortlich war.

Bertling tritt seine neue Aufgabe Anfang Juni an. Er löst André Navarri ab, der seit 2004 bei der Bombardier-Tochter mit Sitz in Berlin arbeitet.

Von

dpa

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