Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.09.2013

17:11 Uhr

Luxusauto-Bauer

Jaguar will Fabrik in Saudi-Arabien bauen

Vom Presswerk bis zur Fertigung: Jaguar Land Rover will eine komplette Autofabrik in Saudi-Arabien bauen. Eine Aluminiumschmelze macht den Standort besonders interessant. Eine Absichtserklärung ist schon unterschrieben.

Der Autoproduzent gehört seit 2008 zur indischen Tata-Gruppe. Tata hatte die beiden britischen Marken 2008 dem US-Autobauer Ford abgekauft. obs

Der Autoproduzent gehört seit 2008 zur indischen Tata-Gruppe. Tata hatte die beiden britischen Marken 2008 dem US-Autobauer Ford abgekauft.

HamburgDer Luxusauto-Hersteller Jaguar Land Rover will einem Bericht zufolge eine komplette Autofabrik in Saudi-Arabien bauen. Die Verhandlungen mit dem Land seien „in einem fortgeschrittenen Stadium“, zitierte das „Manager Magazin Online“ am Freitag den Chef von Jaguar Land Rover, Ralf Speth. „Wir würden hier von Grund auf eine neue Fabrik errichten – mit einer kompletten Produktionslinie vom Presswerk bis zur Fertigung.“ Auch wenn Saudi-Arabien noch keine eigene Automobilindustrie habe, sei es ein aufstrebendes Land mit einem großen Marktpotenzial.

Saudi-Arabien verfüge über eigene Bauxitvorkommen und Energie, um Aluminium zu produzieren. Der Konzern Alcoa errichte gerade in der Wüste eine Aluminiumschmelze mit eigenem Kraftwerk. „Leichtbau spielt für uns eine sehr wichtige Rolle, und wir wollen sehr nah am Ursprung dieses wichtigen Materials sein“, betonte der Manager.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Der Hersteller hatte im vergangenen Jahr eine Absichtserklärung mit der saudiarabischen Regierung unterzeichnet. Theoretisch könnten die Verhandlungen aber auch noch scheitern, sagte Speth dem Magazin.

Der Autoproduzent gehört seit 2008 zur indischen Tata-Gruppe. Tata hatte die beiden britischen Marken 2008 dem US-Autobauer Ford abgekauft.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×