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11.06.2013

09:30 Uhr

Luxusautos

BMW stößt Audi wieder vom Thron

Der Münchener Autokonzern BMW ist im Segment der Luxusautos wieder die Nummer eins. Audi muss damit seine Krone abgeben. Beim Kopf-an-Kopf-Rennen hängen beide den Drittplatzierten deutlich ab.

Auto-Show in China. BMW hat mehr Autos im Mai abgesetzt als Audi. Reuters

Auto-Show in China. BMW hat mehr Autos im Mai abgesetzt als Audi.

New YorkDer Autohersteller BMW hat sich die Krone beim weltweiten Absatz von Luxusautos zurückgeholt. Dank der Nachfrage nach der neuen 3er-Reihe und dem kleinen X1-Geländewagen gelang es dem Münchner Konzern, Audi, die

Volkswagen-Luxustochter, in den Schatten zu stellen.

Weltweit legte der BMW-Absatz im Mai gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent auf 139.161 Fahrzeuge zu, erklärte BMW. Bei Audi ging es im vergangenen Monat um 6,4 Prozent auf 137.200 aufwärts. Und der drittplatzierte deutsche Hersteller Mercedes verzeichnete ein Plus von 7,3 Prozent auf 121.360 Autos und Geländewägen. Im April hatte Audi noch BMW geschlagen.

Die zehn größten Autohersteller Europas 2012

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,42 Millionen (-6,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,5 Millionen (-3,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,63 Millionen (-3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,77 Millionen (-1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,78 Millionen (-16,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,91 Millionen (-13,2 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,98 Millionen (-13,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 1,03 Millionen (-19,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,43 Millionen (-12,9 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,98 Millionen (-1,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Alle drei Luxusauto-Hersteller treiben ihr Wachstum außerhalb Europas voran, nachdem der Fahrzeugmarkt in ihrer Heimatregion bereits das sechste Jahr in Folge schrumpft. Im Gegensatz zu Herstellern für den Massenmarkt geht es den Luxus- Anbietern besser, und sie wollen ihre Förderbänder im Juli und August unverändert laufen lassen und nicht über die Sommerferien schließen. Grund ist dafür vor allem stabile Nachfrage aus dem Ausland.

„Die Exporte der deutschen Hersteller in die USA und nach China halten sich generell gut”, sagt Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. „Die deutschen Luxusauto-Hersteller verkaufen gut über 50 Prozent ihrer Fahrzeuge außerhalb Europas, und es geht ihnen in Europa besser als ihren Massenmarkt- Wettbewerbern.”

Kommentare (2)

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Beate

11.06.2013, 12:38 Uhr

Es sind mal wieder unvollständige Zahlen. Wenn man den Audi A1 zu den Luxusautos zählt ( er ist ja ein 100 %iger Polo-Ableger), muss man die Minis von BMW, die i.d.R. hochwertiger und teurer sind und ebenfalls dem Premiumsegment zugerechnet werden, natürlich ebenfalls mitzählen, sonst vergleicht man Audi mit Kleinwegen gegen BMW ohne Kleinwagen. Der Abstand von BMW zur Ingolstädter Marke ist, bei korrekten Betrachtung, eben nicht knapp, sondern beträgt im Mai mehr als 29 Td. Einheiten. Aufs Jahr gerechnet sind es weit über 300 Td. Einheiten. Und der Umsatz von BMW liegt nochmals deutlich höher.

Account gelöscht!

11.06.2013, 14:01 Uhr

Mein langfristiger Tip ist: Audi vor BMW.

VW hat seit Jahren mächtig zu BMW aufgeholt und hat mittlerweile einfach die stärkere Position in vielen Bereichen - Piech sei Dank.

Man sollte nur noch den armseligen Betriebswirt Stadler absetzen. Da gehört eindeutig ein car guy hin. Dann gehts auch schneller mit dem Überholen - und wir alle bleiben vom Stadlerschen Einheitsdesign verschont - gähn. Vielleicht machts auch kurzfrsitig der Dürheimer. Der kann es sicher erheblich besser.

Dann kommt lange nichts im Ranking.

Mercedes bringt sich selber um (dazu brauchts nur drei Chefs: Reuter - Schrempp - Zetsche) oder schlüpft unter den Rock von irgendwem.

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