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17.02.2011

09:14 Uhr

Luxusgüterhersteller PPR

Puma-Mutter übertrifft Erwartungen

Pumas Mutter, der französische Luxusgüter- und Einzelhandelskonzern PPR, hat im Jahr 2010 einen höheren Gewinn erzielt als erwartet. Welchen Bereichen das Unternehmen dies zu verdanken hat.

Puma-Chef Jochen Zeitz: Die Sportmarke hat dem Mutterkonzern PPR zu einem Gewinn verholfen, der höher ausfiel als erwartet. Quelle: dpa

Puma-Chef Jochen Zeitz: Die Sportmarke hat dem Mutterkonzern PPR zu einem Gewinn verholfen, der höher ausfiel als erwartet.

Paris

Die wiedererwachte Lust auf Luxus und ein solides Wachstum bei Puma haben dem französischen Einzelhandelskonzern PPR zu einem satten Gewinn verholfen. Im abgelaufenen Jahr habe das Betriebsergebnis bei 1,53 Milliarden Euro gelegen, teilte die Mutter der deutschen Sportmarke Puma am Donnerstag mit. Analysten hatten mit lediglich 1,49 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz wurde mit 14,61 Milliarden Euro angegeben und lag damit etwas über den Expertenschätzungen von 14,48 Milliarden Euro.

Der Luxusgüter-Konzern, zu dem die Edelmarken Gucci, Bottega Veneta und Yves Saint Laurent gehören, nannte keine konkreten Ziele für das laufende Jahr. Er erklärte lediglich, Gewinn und Umsatz steigern zu wollen. Investoren nahmen die Zahlen positiv auf: Die Aktie legte bis zum Mittag knapp zwei Prozent zu. Im vierten Quartal wurde bei der Modemarke Gucci mit knapp 15 Prozent das größte Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis erzielt, auch wenn es im dritten Quartal noch bei fast 17 Prozent gelegen hatte.

"Der Rückgang im Luxussegment im vierten Quartal ist geringer als erwartet", sagte Natixis-Analyst Boris Bourdet. So sei beim PPR-Einzelhändler Fnac das Minus wohl deutlicher gewesen. PPR vollzieht derzeit eine Abkehr vom klassischen Einzelhandel, um sich mehr auf Sport-, Lifestyle- und Luxusartikel zu fokussieren.

Der Konzern ist auf der Suche nach Übernahmen in diesem Bereich, was Konzernchef Francois-Henri Pinault am Donnerstag bestätigte. Puma fuhr im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz ein und verdoppelte den Nettogewinn. Der Umsatz kletterte um mehr als zehn Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Der Überschuss erhöhte sich um mehr als 150 Prozent auf 202,2 Millionen Euro. An dem fränkischen Sportartikel-Hersteller hält PPR gut zwei Drittel der Anteile.

Von

rtr

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