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30.03.2011

12:12 Uhr

Managementberater

China stärkt Exporte im Maschinenbau

VonWolfgang Gillmann

Auf der Hannover Messe spielt China eine besondere Rolle. Schließlich will das aufstrebende Land auch im Bereich Maschinenbau zum nennenswerten Exporteur werden.

Ein Mechaniker arbeitet an einem Teil einer Turbine. Quelle: dpa

Ein Mechaniker arbeitet an einem Teil einer Turbine.

DüsseldorfDie Managementberatung Oliver Wyman erwartet einen verstärkten globalen Wettbewerb durch höhere Exportbemühungen Chinas. Der neue Fünfjahresplan übe einen hohen Exportdruck auf die chinesischen Maschinenbauer aus, da die staatliche Förderung der Branche reduziert und der Binnenkonsum gestärkt werde.

„Die chinesischen Maschinenbauer werden massiv in die Schwellenländer vordringen“, heißt es in einer neuen Studie der Managementberatung. Bisher haben sich die chinesischen Maschinenbauer vor allem auf den Binnenmarkt konzentriert. Lediglich in einigen Segmenten wie Armaturen, Industrieöfen und Lufttechnik gibt es Exportquoten von über 40 Prozent.

Um die geplante Wachstumsrate von knapp 13 Prozent für die Branche zu erreichen, werden die Chinesen verstärkt exportieren. „Mit der Binnennachfrage allein lässt sich das geplante Wachstum nicht mehr erreichen“, heißt es in der Studie. Die Autoren erwarten, dass die Chinesen zunächst die Schwellenländer stärker ins Visier nehmen werden, mittelfristig aber auch in die Märkte USA, Japan und Europa drängen werden. Es werde auch mehr Übernahmen geben. Die deutschen Maschinenbauer müssen frühzeitig ihre Geschäftsmodelle an die steigende Wettbewerbsintensität anpassen, lautet die Empfehlung von Oliver Wyman.

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