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24.01.2017

10:44 Uhr

Manz

Maschinenbauer erhält größten Auftrag der Firmengeschichte

Großauftrag für Manz aus China: Der Reutlinger Maschinenbauer soll Solar-Produkte im Wert von 263 Millionen Euro liefern. Firmenchef Dieter Manz will so die Verlustzone wieder verlassen.

Der Unternehmensgründer erhofft sich von dem größten Deal der Firmengeschichte den Durchbruch nach Jahren in den roten Zahlen. dpa

Dieter Manz

Der Unternehmensgründer erhofft sich von dem größten Deal der Firmengeschichte den Durchbruch nach Jahren in den roten Zahlen.

ReutlingenDer angeschlagene Maschinenbauer Manz hat einen Großauftrag aus China an Land gezogen. Es seien Solar-Produkte für 263 Millionen Euro bestellt worden, deren Installation 2018 abgeschlossen sein soll, teilte Manz in Reutlingen mit. Zum Vergleich: In einem ganzen Jahr (2015) machte Manz Gesamtumsätze von 220 Millionen Euro.

Die Stromkapazität der Solarmodule liegt den Angaben zufolge bei 350 Megawatt. Es geht um die sogenannte CIGS-Technologie, bei der Sonnenenergie auf sehr dünnen Schichten zu Energie gewandelt wird. Die Installation beginne noch dieses Jahr und werde 2018 abgeschlossen sein. Der größte Auftrag der Manz-Firmengeschichte kommt hauptsächlich von der Shanghai Electric Group, die 2016 bei Manz eingestiegen war, und einer anderen chinesischen Firma.

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Die Manz AG schreibt seit längerem rote Zahlen, in den ersten neun Monaten 2016 musste sie bei einem Umsatz von 167 Millionen Euro einen Verlust von fast 31 Millionen Euro hinnehmen. Nun soll es besser werden, Gründer und Firmenchef Dieter Manz sprach nach dem Solar-Deal von einem Durchbruch. Angesichts des großen Potenzials der neuen Technologie sei der Auftrag nur ein erster Schritt. An der Börse machte Manz am Dienstagvormittag einen Kurssprung von etwa zehn Prozent.

Von

dpa

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