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24.01.2005

15:10 Uhr

Markteinführung wird zügig vorbereitet

Zwei neue Bayer-Tests in USA zugelassen

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat zwei weitere Hepatitis-Tests des Leverkusener Chemie- und Pharmakonzerns Bayer zugelassen.

HB FRANKFURT. Dabei handele es sich um einen Test auf Hepatitis-A-Antikörper und um einen Test auf Hepatitis-B-Antikörper, teilte Bayer am Montag in Leverkusen mit. Die US-Zulassungen gelten nach Bayer-Angaben für die Anwendung im Bayer-Diagnose-System Advia Centaur, das unter anderem in den Labors von Krankenhäusern oder in Großlabors zum Einsatz kommt. "Die Markteinführungen der Tests werden jetzt zügig vorbereitet", sagte ein Sprecher. In der vergangenen Woche hatte Bayer von der FDA bereits für einen Hepatitis-C-Test die Zulassung für das Diagnosesystem erhalten.

Das Angebot von bisher drei in den USA zugelassenen Hepatitis-Tests werde damit um zwei weitere Testverfahren erweitert. Im manchen europäischen Ländern, darunter Deutschland, sowie in einigen Ländern Asiens und Lateinamerikas seien die Tests bereits auf dem Markt. Tests auf Antikörper weisen nach, dass der Patient schon einmal mit dem Virus in Kontakt gekommen ist.

Mit dem Hepatitis-A-Virus werden jedes Jahr rund 1,4 Mill. Menschen infiziert. Die meisten Patienten erholen sich allerdings innerhalb von zwei Monaten nach der akuten Entzündung der Leber. Einen Krankenhausaufenthalt benötigen bis zu 22 % der Infizierten. Weitaus gefährlicher ist eine Hepatitis-B-Infektion, mit der, wenn sie chronisch ist, das Risiko für eine Leberzirrhose und Leberkrebs steigt. Nach Bayer-Angaben haben rund zwei Mrd. Menschen weltweit eine Hepatitis-B-Infektion durchlebt, mehr als 350 Mill. leiden an einer chronischen Erkrankung.

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