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19.04.2012

20:06 Uhr

Marlboro-Hersteller

Philip Morris verkauft mehr Zigaretten

Der US-Tabakkonzern hat im ersten Quartal rund fünf Prozent mehr Zigaretten verkauft als vor einem Jahr. Der Marlboro-Hersteller begründet den Anstieg mit verstärkter Werbung. Der Gewinn stieg auf 2,2 Milliarden Dollar.

Philip Morris konnte die Preise für seine Zigaretten erhöhen und steigerte seinen Gewinn um 13 Prozent. dapd

Philip Morris konnte die Preise für seine Zigaretten erhöhen und steigerte seinen Gewinn um 13 Prozent.

New YorkRauchverbote hin oder her: Der US-Tabakmulti Philip Morris International ist im ersten Quartal gut fünf Prozent mehr Zigaretten losgeworden als vor einem Jahr. Wichtigste Marke ist Marlboro, L&M gehört ebenfalls zum Unternehmen. Auch die Deutschen griffen nach Firmenangaben vom Donnerstag öfter zum Glimmstängel. Den Grund sah Philip Morris unter anderem in verstärkter Werbung.

Zudem konnte der Konzern höhere Preise durchsetzen. Der Umsatz - die hohen Steuern auf Zigaretten herausgerechnet - stieg in der Folge um zehn Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieben knapp 2,2 Milliarden Dollar an Gewinn übrig und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wegen ungünstigerer Wechselkurse nahm der Konzern aber die Gewinnprognose für das Gesamtjahr leicht zurück. Die Aktie fiel um 1 Prozent.

Philip Morris wurde 2008 aus dem US-Konzern Altria herausgelöst, zu dem nach wie vor das Tabakgeschäft in den USA gehört. Philip Morris International umfasst die ausländischen Aktivitäten, hat seinen Sitz aber in New York. Das Unternehmen sollte sich damit unabhängig von den Raucherklagen in den USA entwickeln können, hieß es damals.

Von

dpa

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