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25.09.2014

08:20 Uhr

Maschinenbau

Dürr schließt weitere Zukäufe nicht aus

Die Übernahme des Holzmaschinen-Herstellers Homag läuft bereits – und auch künftig schließt der schwäbische Autozulieferer Dürr weitere Zukäufe nicht aus, wie der Konzernchef jetzt bestätigte.

Dürr peilt weitere Zukäufe an. dpa

Dürr peilt weitere Zukäufe an.

FrankfurtDer schwäbische Autozulieferer Dürr peilt noch mehr Zukäufe an. „Wir sind offen für weitere Akquisitionen. Wir sind dazu in der Lage, haben aber kurzfristig keine entsprechenden Pläne“, sagte Konzernchef Ralf Dieter der „Börsen-Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Der MDax-Konzern will die Übernahme des Holzmaschinen-Herstellers Homag schnell abschließen. Das Übernahmeangebot laufe, „die letzten kartellrechtlichen Genehmigungen sollten wir bis Ende Oktober haben“, sagte Dieter. Ein Delisting von Homag sei nicht vorgesehen.

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Der Konzern habe vor eineinhalb Jahren beschlossen, außerhalb des Automobilgeschäfts, das die organische Wachstumsgrenze erreicht habe, zuzukaufen. Dieter schließt außerdem „zu einem späteren Zeitpunkt“ nicht aus, den Maschinenbauer Broetje zu übernehmen. Dürr hat kürzlich den Bereich Flugzeug-Montagetechnik an die Niedersachsen verkauft und im Gegenzug eine Beteiligung erhalten. Ein Kauf von Broetje sei möglich, wenn sich der Anteilseigner DBAG, der schon seine Homag-Anteile an Dürr verkauft hatte, eines Tages zurückziehen sollte.

Zugleich bestätigte Dieter die Jahresziele und peilt sowohl beim Auftragseingang den oberen Rand des Zielkorridors von 2,3 bis 2,5 (Vorjahr: 2,4) Milliarden Euro an als auch bei der Ebit-Marge (8 bis 8,5 Prozent). Der Umsatz werde am unteren Ende der angepeilten Bandbreite von 2,4 bis 2,5 (2,4) Milliarden Euro liegen.

Von

rtr

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