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13.12.2016

16:53 Uhr

Maschinenbau

Umbau führt Voith in Gewinnzone

Sparten wurden verkauft, Standorte geschlossen, Stellen gestrichen – jetzt hat Voith den Umbau überstanden und ist zurück in der Gewinnzone, wie der Unternehmenschef verkündete. Pünktlich zum 150. Jubiläumsjahr.

Der Anlagenbauer hat den Umbau wirtschaftlich geschafft, wie die am Dienstag vorgelegten Zahlen belegen. dpa

Produktion bei Voith

Der Anlagenbauer hat den Umbau wirtschaftlich geschafft, wie die am Dienstag vorgelegten Zahlen belegen.

StuttgartNach dem Abschluss eines tiefgreifenden Umbaus erwirtschaftet der Anlagen- und Maschinenbauer Voith wieder Gewinn. Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag: 30. September 2016) betrug 29 Millionen Euro, wie Unternehmenschef Hubert Lienhard am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Wegen des Umbaus hatte unterm Strich im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 93 Millionen Euro gestanden.

Voith ist in mehr als 60 Ländern aktiv und beschäftigt noch knapp 20.000 Mitarbeiter. Der Konzern hatte seine Verwaltung verschlankt, 1.500 Stellen in der Papiersparte gestrichen, mehrere Standorte geschlossen und sein Geschäft mit Industriedienstleistungen mit gut 18.000 Mitarbeitern verkauft.

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Wegen politischer Unsicherheiten und der schwächelnden Weltkonjunktur sehen Deutschlands Maschinenbauer die Zukunft skeptisch. Für 2017 rechnet die exportorientierte Branche nur mit einem leichten Zuwachs.

Das Marktumfeld im Maschinenbau sei weiterhin schwierig, sagte Lienhard. Der Umsatz sank 2015/2016 leicht von 4,30 Milliarden Euro auf 4,25 Milliarden Euro. Der Auftragseingang ging um rund sechs Prozent zurück – dem Unternehmen zufolge belasteten gesunkene Investitionen im Rohstoffmarkt, im Öl- und Gasmarkt und im Schienenbereich vor allem in China das Geschäft.

Trotz fragiler Rahmenbedingungen gehe man gut gerüstet ins 150. Jubiläumsjahr, sagte Lienhard. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet die Konzernleitung mit einem gleichbleibenden Umsatz und positiven Ergebnis – auch ohne den Effekt aus dem Verkauf der Anteile am Augsburger Roboterbauer Kuka an den chinesischen Investor Midea.

Von

dpa

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