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18.04.2012

11:41 Uhr

Massiver Umsatzsprung

Lust auf Luxus lässt LVMH kräftig wachsen

Der Appetit auf Luxus wächst: Der weltgrößte Luxusgüterkonzern Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) hat seine Erlöse im ersten Quartal des Jahres um ein Viertel gesteigert. Am Europa-Geschäft liegt das aber nicht.

Eine Frau vor Präsentationen von Louis Vuitton. Reuters

Eine Frau vor Präsentationen von Louis Vuitton.

ParisStarke Geschäfte in Asien haben dem weltgrößten Luxusgüterkonzern LVMH einen Umsatzsprung beschert. Im ersten Quartal legten die Erlöse um 25,4 Prozent auf 6,58 Milliarden Euro zu, wie er am Mittwoch mitteilte. Zu LVMH gehören dutzende Nobelmarken wie die Modelabels Fendi, Kenzo und Givenchy, Louis-Vuitton-Taschen, die Champagnermarken Moët et Chandon, Dom Pérignon, Veuve Cliquot und Krug, Hennessy-Cognac sowie der Uhrmacher Tag-Heuer, die Kosmetikkette Sephora und das Pariser Nobelkaufhaus Le Bon Marché.

Den größten Sprung machte der Schmuck-Bereich, wo nach der Übernahme des italienischen Juweliers Bulgari vor einem Jahr ein Plus von 141 Prozent auf 630 Millionen Euro verzeichnet wurde.

Auch die Nachfrage in den USA fiel teils stark aus. Die Umsätze mit Mode- und Lederartikeln, die rund ein Drittel zum Konzerngeschäft beitragen, stiegen um 17 Prozent. Den Wirtschaftsausblick für Europa beschrieb das Management als unsicher. Strikte Kostenkontrolle sei nötig.

Finanzkreisen zufolge hat entgegen anderslautenden Berichten LVMH nicht wegen eines Einstiegs beim Handelskonzern Douglas angeklopft. Es habe in dieser Sache keine Kontakte von Douglas zu LVMH gegeben und umgekehrt sei dies auch nicht der Fall, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Ein Douglas-Sprecher wollte sich nicht äußern. LVMH war zunächst nicht zu erreichen.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, LVMH habe erste Kontakte mit Douglas geknüpft. Diese Spekulationen haben Börsianern zufolge am Mittwoch den Douglas-Papieren Auftrieb gegeben. Die Aktien der Einzelhandelskette setzten sich mit einem Plus von drei Prozent im Geschäft von Lang & Schwarz und von 2,1 Prozent im Frankfurter Frühhandel an die MDax-Spitze.

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