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09.09.2013

19:26 Uhr

Medienbericht

Autobauer können CO2-Höchstgrenzen einhalten

Im Juni hatten sich die EU-Mitgliedstaaten auf CO2-Höchstgrenzen für Neuwagen geeinigt. Diese können die Autobauer bis 2015 einhalten. Nun drängt das Europäische Parlament auf ein neues Ziel.

Die Einigung im Juni war bereits ein Kompromiss, der hinter ambitionierteren Forderungen zum Klimaschutz zurückblieb. dpa

Die Einigung im Juni war bereits ein Kompromiss, der hinter ambitionierteren Forderungen zum Klimaschutz zurückblieb.

ParisDie Autobauer können einer Umweltschutzorganisation zufolge die CO2-Höchstgrenzen der Europäischen Union für Neuwagen bis 2015 einhalten. Die Mehrheit der 15 großen Hersteller könnte die Vorgabe von 130 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer sogar „einige Jahre früher“ erreichen, teilte die Organisation Transport & Environment am Montag mit. Die Europäische Union hatte die Normen 2009 angesichts des Klimawandels für alle Neuwagen, die in EU-Ländern verkauft werden, beschlossen.

Die Autobauer Peugeot-Citroën, Toyota, Volvo und Renault erreichten laut Transport & Environment die Vorgaben bereits 2012. Sechs weitere Hersteller sollten in diesem Jahr nachziehen, darunter Fiat und BMW. Nissan, Suzuki, Mazda und Honda müssen sich dagegen noch anstrengen – ihnen fehlen noch mehr als fünf Prozent bis zum Erreichen der Norm, wie es in dem achten Jahresbericht der Organisation heißt.

Drei Hersteller – Toyota, Volvo und Daimler – könnten sogar die von der EU angepeilte Norm von 95 Gramm CO2 pro Kilometer bis 2020 bereits früher erreichen. General Motors, Hyundai, Honda, Mazda und BMW müssten dagegen „erhebliche“ Anstrengungen machen, um dieses Ziel zu erreichen.

Europäisches Parlament und EU-Mitgliedstaaten hatten sich im Juni auf die neuen Grenzwerte geeinigt. Diese Einigung war bereits ein Kompromiss, der hinter ambitionierteren Forderungen zum Klimaschutz zurückblieb. Eine Abstimmung wurde aber insbesondere auf Bitte Deutschlands auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das Europäische Parlament drängt indes bereits auf ein neues Ziel, nach dem die Abgase bis 2025 auf 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer reduziert werden sollen. Der Straßenverkehr ist für 17 Prozent des Ausstoßes des Treibhausgases CO2 in der EU verantwortlich.

Von

afp

Kommentare (3)

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Dummschafe

09.09.2013, 20:04 Uhr

Es gibt wohl CO2-Höchstgrenzen -
aber die Dummheit der Menschen kennt wohl keine Höchstgrenze !

vandale

10.09.2013, 08:12 Uhr

Natürlich hat die Oekoorganisation recht. Mit kleineren Autos und höherem Aufwand kann man niedrigere Grenzwerte erreichen.

Im Jahr 2010 kostete ein Toyota Landcruiser V8 4,6L in Dubai soviel wie ein mickriges Toyota Hybridauto.

Die höheren Preise für solche Benzinsparautos werden sich wahrscheinlich wirtschaftlich nicht aus Benzineinsparungen tragen wie dies bei den extrem isolierten Gebäuden der Fall ist.

Es ist eine sinnlose Verarmung der Gesellschaft im Sinne der destruktiven Oekoreligion.
Besser wäre es die Benzinsteuern zu senken, dass die (nicht nur ein paar Privilegierte!) Menschen unbeschwert Autofahren können.

Vandale

Land-der-Lemminge

10.09.2013, 09:07 Uhr

Der Straßenverkehr ist für 17% des CO2 Ausstoßes verantwortlich... Und wieviel ist davon von LKWs, Fernbussen und Politkerdickschiffen?
Es geht immer nur zu Lasten der Normalen. Wenn unsere Politstarts und die "Schönen" der Welt in ihre Jachten und Jets werfen und das Co2 gleich Kistenweise hinten rausfällt ist das egal. Hauptsache die Autos produzieren bei uns kein CO2. In der restlichen Welt ist das egal... und die Menschen hier machen diese Hysterie noch it..

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