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03.03.2012

05:15 Uhr

Medienbericht

BP erzielt Einigung mit Ölpestopfern

Zwei Jahre nach der Katastrophe und in allerletzter Minute haben sich BP und die Ölpestopfer offenbar geeinigt. Der für Montag angekündigte „Deepwater Horizon“-Prozess wurde kurzfristig verschoben.

Ein Greenpeace-Aktivist vor der Golfküste in Louisiana im Sommer 2010. Reuters

Ein Greenpeace-Aktivist vor der Golfküste in Louisiana im Sommer 2010.

London/New OrleansDer britische Ölkonzern hat sich nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ mit tausenden US-Klägern auf Entschädigungszahlungen für die Ölpest am Golf von Mexiko geeinigt. Über die Höhe der Zahlungen wurde zunächst nichts bekannt. In früheren Berichten war von bis zu 15 Milliarden US-Dollar die Rede.

Der mit dem Verfahren beauftragte Richter Carl Barbier habe den für diesen Montag geplanten Prozess in New Orleans verschoben. Ein weiterer Richter habe sich mit den Prozessparteien - BP auf der einen Seite und einem Steuerkreis für die Kläger auf der anderen - getroffen.

Dieser Richter habe berichtet, es sei eine Einigung erzielt worden. Diese müsse nun vom Gericht bestätigt werden. Die Einigung werde höchstwahrscheinlich neue Voraussetzungen für den Start des Prozesses schaffen, so dass dieser verschoben wurde.

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Bei dem Unglück im Golf von Mexiko im April 2010 war die Ölplattform „Deepwater Horizon“ explodiert. Elf Menschen starben. Zwischen vier und fünf Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen 87 Tage lang ins Meer.

Betroffene Privatleute, Firmen, Kommunen, US-Bundesstaaten sowie die Zentralregierung in Washington reichten Klagen gegen BP und andere beteiligte Firmen ein.

Von

rtr

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