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23.06.2014

12:30 Uhr

Medienbericht

Daimler plant Luxuskarosse mit Nissan

Die beiden Autobauer wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Laut eines Berichts planen Daimler und Nissan ein gemeinsames Luxusauto. Als Vorbild sollen zwei schon bekannte Marken der beiden Hersteller dienen.

Daimler-Chef Dieter Zetsche und Nissan-Renault-Geschäftsführer Carlos Ghosn könnten künftig noch enger zusammenarbeiten. Reuters

Daimler-Chef Dieter Zetsche und Nissan-Renault-Geschäftsführer Carlos Ghosn könnten künftig noch enger zusammenarbeiten.

StuttgartDie Autobauer Daimler und Nissan stehen einem Bericht zufolge vor einer Verständigung auf den Bau eines gemeinsamen kleinen Luxusautos. In einem Nissan-Werk in Mexiko wollten die Konzerne dazu eine neue Produktlinie nutzen, berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“ ohne Angabe von Quellen. Ein Daimler-Sprecher in Stuttgart wollte den Bericht am Montag nicht kommentieren.

Der japanischen Zeitung zufolge soll im Jahr 2017 der Bau einer Variante der Nissan-Marke Infiniti beginnen, später soll eine Reihe für die Daimler-Marke Mercedes-Benz folgen. Die neue Produktionslinie solle eine Kapazität von 100.000 bis 150.000 Einheiten jährlich schaffen.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Nissan und Daimler arbeiten bereits seit 2010 zusammen, Nissan nutzt in seinen hochpreisigen Wagen Motoren des Stuttgarter Autobauers. Mit einem gemeinsamen Luxus-Kleinwagen wäre es aber das erste Mal, dass beide Konzerne ein ganzes Auto zusammen fertigten. Nissan könnte vom Know-How der deutschen Konstrukteure im Bereich der Luxus-Fahrzeuge profitieren, Daimler käme der Produktionsort nahe am nordamerikanischen Markt gelegen, schrieb die Zeitung weiter. Dem Blatt zufolge soll es in den kommenden Wochen eine offizielle Ankündigung für die gemeinsamen Kleinwagen-Pläne geben.

Von

afp

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