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20.02.2012

09:35 Uhr

Medienbericht

Eon will Investoren an Offshore-Windparks beteiligen

Pensionsfonds und Rückversicherungen sollen Beteiligungen an Offshore-Windparks von Eon übernehmen. Durch das Kapital der Investoren will der Konzern größere Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien realisieren.

Bauteile für einen Offshore-Windpark. Reuters

Bauteile für einen Offshore-Windpark.

HamburgDer Energiekonzern Eon will laut einem Pressebericht Finanzinvestoren an seinen Offshore-Wind-Projekten beteiligen. Derzeit würden erste Gespräche geführt, sagte der Chef der Eon-Konzerntochter Climate & Renewables, Mike Winkel, der „Financial Times Deutschland“.

Eon sei bereit, Minderheitsbeteiligungen an Windparks abzugeben, habe dabei aber eher risikoscheue Investoren wie Pensionsfonds oder Rückversicherungen im Blick. Der Energiekonzern will in den kommenden fünf Jahren sieben Milliarden Euro in den Ausbau seiner Kapazitäten bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen investieren. Mit der Beteiligung von Investoren könne der Konzern noch größere Projekte in Angriff nehmen, sagte Winkel.

Von

afp

Kommentare (3)

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vandale

20.02.2012, 11:08 Uhr

Technisch-wirtschaftlich betrachtet ist die Energiedichte des Windes unzureichend um mit modernen Energieerzeugungsverfahren zu konkurrieren (deshalb verschwanden Windmühlen und Segelschiffen vor gut 100 Jahren). Die Stetigkeit des Windes macht den erzeugten Strom in einem bedarfsgesteuertem Netz weitgehend wertlos. Dies bedeuted, dass wohl nahezu alle Windprojekte weltweit auf Subventionen basieren.
Mit dem EEG und anderen nationalen Einspeisegesetzen zur Subventionierung von Windstrom werden diese Subventionen über bis zu 20 Jahre verteilt. Die Windmühle des Jahres 2005 erhält dann bis 2025 Subventionen.. Jede Neuinstallation erhöht die Subventionslast und so steigen diese Subventionen steil an.

Ich erachte es für sehr wahrscheinlich, dass die Gesellschaften Europas diese Last früher, oder später nicht mehr tragen können und wollen. Man wird analog Spaniens, der Filmförderung...diese früher, oder später rückwirkend kürzen.

Ich hoffe nicht, dass allzu viele Pensionskassen und Versicherer das Geld ihrer Kunden derart spekulativ anlegen. Das Ergebnis wird Enttäuschung und eine Verbitterung gegen den Kapitalismus sein (gleichwohl dieser unschuldig ist)

Vandale

Account gelöscht!

20.02.2012, 11:20 Uhr

Finde ich gut.
Da können die Öko-Freaks ihre Rente ideologiekonform versenken. Oh je, jetzt krieg' ich wieder Prügel .....

hihi

20.02.2012, 12:54 Uhr

hihihi....

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/medienbericht-eon-beklagt-mangel-an-stromnetz-anschluessen/6206144.html

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