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16.01.2007

12:37 Uhr

Medienbericht

Pfizer streicht angeblich tausende Stellen

Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer könnte mehrere tausend Stellen streichen. Dies hat das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Onlineausgabe berichtet. Von dem Stellenabbau sind vermutlich auch europäische Standorte betroffen.

HB NEW YORK. Es gebe möglicherweise im europäischen Verkauf einen erheblichen Personalabbau, nachdem bereits im November in den USA in dieser Sparte 20 Prozent der Arbeitsplätze verloren gingen. Es werde auch Betriebsschließungen geben, hieß es. Pfizer nahm nach Angaben des "Wall Street Journal" keine Stellung.

Die Zeitung verwies darauf, dass der neue Pfizer-Chef Jeffrey B. Kindler die ersten Details seiner strategischen Vision für das Unternehmen am kommenden Montag vorlegen wolle. Die Kindler-Strategie scheine darauf hinaus zu laufen, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben unverändert zu lassen. Andere Kosten sollten ziemlich dramatisch reduziert werden, darunter Marketing- und Fertigungsausgaben.

Pfizer hatte im vergangenen Oktober angekündigt, dass die Kosten stärker gesenkt werden sollen als die vier Mrd. Dollar Einsparungen, die Kindler-Vorgänger Henry "Hank" McKinnell vorgesehen hatte. Kindler hatte McKinnell vor knapp sechs Monaten abgelöst.

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