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26.01.2007

11:58 Uhr

Medienbericht

Scania-Chef mit neuen Ideen für MAN Scania

Nachdem MAN sein unerwünschtes Angebot für Scania zurückgezogen hat, fühlt sich Scania-Chef Östling frei um seinerseits auf den deutsche Lkw-Bauer zuzugehen. Seine Ideen sind zwar neu, aber gar nicht so weit von MAN entfernt.

HB LONDON. Der Chef des schwedischen Nutzfahrzeugeherstellers Scania, Leif Östling, hat sich offen für eine umfangreiche Zusammenarbeit mit dem deutschen MAN-Konzern statt einer Fusion gezeigt. Eigentum sei nicht unbedingt erforderlich für eine Allianz, betonte Östling in der „Financial Times“. „Es kann auch mit einer Kooperationsvereinbarung getan werden.“ Eine solche Vereinbarung könne Zusammenarbeit in Bereichen wie Forschung und Entwicklung und die Produktion von Motoren-Komponenten umfassen, sagte Östling.

2003 hatten die beiden Konkurrenten bereits eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie sei dann aber an „unterschiedlichen Meinungen“ gescheitert, sagte Östling. Zugleich sei angesichts der Konsolidierung in der Lkw-Branche auch eine weiter gehende Allianz auf lange Sicht sinnvoll.

Scania und der zweitgrößte Aktionär Investor hatten sich vehement gegen die 10,3 Mrd. Euro schwere Übernahmeofferte von MAN gesperrt, die diese Woche zurückgezogen wurde. Der VW-Konzern, der 34 Prozent der Stimmrechte bei Scania und 20 Prozent an MAN hält, favorisiert eine einvernehmliche Einigung. VW wollte auch seine Nutzfahrzeugfertigung in Brasilien in ein fusioniertes Unternehmen einbringen. MAN ist bereits mit 15 Prozent an Scania beteiligt.

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