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23.07.2011

13:30 Uhr

Medienbericht

US-Autozulieferer baut deutsche Werke aus

Johnson Controls will Zwickau offenbar zum größten Standort für die Produktion von AGM-Batterien machen. Allein in dem sächsischen Werk will der Autozulieferer laut „Automobilwoche“ 75 Millionen Euro investieren.

Ein Mitarbeiter arbeitet in einer Anlage für kraftstoffsparende Batterien der Firma Johnson Controls. Quelle: dpa

Ein Mitarbeiter arbeitet in einer Anlage für kraftstoffsparende Batterien der Firma Johnson Controls.

ZwickauDer US-Autozulieferer Johnson Controls baut einem Zeitungsbericht zufolge seine deutschen Werke aus. Insgesamt sollten 275 Millionen Euro investiert werden, davon 75 Millionen Euro im sächsischen Werk in Zwickau, der Rest in Hannover. Das berichtete die Branchenzeitung „Automobilwoche“.

Dem Bericht nach will der Zulieferer Zwickau zu seinem größten Standort für die Produktion sogenannter AGM-Batterien machen. Diese werden unter anderem bei der Ausrüstung von Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen eingesetzt. Es entstehen demnach 100 neue Arbeitsplätze.

Bis 2013 wolle Johnson Controls seine Batterieproduktion auf 6,6 Millionen pro Jahr steigern. Das wären mehr als doppelt so viele wie bisher. Johnson Controls ist in 150 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit 142.000 Mitarbeiter.

Von

dpa

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