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07.07.2011

10:27 Uhr

Medikamentenforschung

Evotec und UCB schmieden Allianz

Das Biotech-Unternehmen Evotec und der Pharmakonzern UCB tun sich bei der Erforschung neuer Medikamente zusammen. Für die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wollen sie neue Wirkstoffe suchen.

"Screening Factory" des Pharma- und Biotech-Unternehmens Evotec. Quelle: picture-alliance

"Screening Factory" des Pharma- und Biotech-Unternehmens Evotec.

MünchenDie Biotechfirma Evotec bündelt bei der Erforschung neuer Medikamente ihre Kräfte mit dem belgischen Pharmakonzern UCB. Beide Unternehmen wollen in den kommenden drei Jahren zusammen nach Wirkstoffen für die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems suchen, teilte Evotec mit.

Evotec erhält dafür über die Vertragslaufzeit hinweg eine feste Prämie, erfolgsabhängige Zahlungen und wird im Falle einer Markteinführung am Umsatz der neuen Medikamente beteiligt. Zu finanziellen Details äußerten sich beide Firmen nicht.

An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Evotec-Aktie gewann rund vier Prozent auf 2,71 Euro und war damit größter Gewinner im Technologieindex TecDax. Evotec-Chef Werner Lanthaler hat die Kooperation mit Pharmakonzernen nach der Übernahme des Chefsessels im März 2009 zum Kerngeschäft von Evotec erklärt und arbeitet mittlerweile mit Novartis, Boehringer Ingelheim und rund 70 weiteren Konzernen zusammen. UCB ist in der deutschen Biotechbranche kein Unbekannter - die Belgier halten gut 15 Prozent an der Münchener Biotechfirma Wilex.

Von

rtr

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