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04.05.2011

08:12 Uhr

Medizin- und Sicherheitstechnik

Asien und Amerika beflügeln Drägerwerk

Die Medizintechnikfirma Drägerwerk ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Das liegt vor allem an den guten Geschäften in Asien und Amerika.

Ein Mitarbeiter von Drägerwerk bei der Kontrolle von Sauerstoffzylindern. Quelle: dpa

Ein Mitarbeiter von Drägerwerk bei der Kontrolle von Sauerstoffzylindern.

Hamburg

Der Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerk ist dank florierender Geschäfte in Asien und Amerika mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Der Betriebsgewinn (Ebit) habe sich von Januar bis März um 16 Prozent auf 42,6 Millionen Euro erhöht, teilte das im TecDax gelistete Lübecker Unternehmen am Mittwoch mit. Der Konzernumsatz erhöhte sich währungsbereinigt um knapp sechs Prozent auf gut eine halbe Milliarde Euro. Drägerwerk strich im Auftaktquartal Aufträge im Wert von über 550 Millionen Euro ein, ein Plus von zwölf Prozent.

Für das laufende Jahr bekräftigte Vorstandschef Stefan Dräger das Ziel, beim Auftragseingang mindestens so schnell zu wachsen wie die Weltwirtschaft. Dabei orientiert sich das Unternehmen nun an der IWF-Prognose, die von einem Wachstum von 4,4 Prozent ausgeht. Davor hatte Drägerwerk die etwas niedrigere Vorhersage der Weltbank zur Grundlage genommen. Das Umsatzwachstum werde voraussichtlich ein bis zwei Prozentpunkte darunter liegen. Bei der Rendite (Ebit-Marge) geht Drägerwerk unverändert von einer Spanne zwischen 7,5 und 8,5 (Vorjahr: 8,9) Prozent aus. Mittelfristig peilt der Konzern eine nachhaltige Ebit-Marge von mindestens zehn Prozent an.

Von

rtr

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