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12.05.2012

15:57 Uhr

Medizintechnik

Carl Zeiss Meditec von Profit verwöhnt

Der Hersteller von Medizintechnik sieht sich stärker als der Markt und geht darum auch von einem wachsenden Profit aus. Beim Umsatz sieht es aber anders aus. Das erste Halbjahr war schlicht zu gut.

Augenlinse von Carl Zeiss Meditec, die bei Grauem Star helfen kann. dpa

Augenlinse von Carl Zeiss Meditec, die bei Grauem Star helfen kann.

FrankfurtDer Medizintechnikhersteller Carl Zeiss Meditec rechnet mit steigender Rentabilität bei schwächerem Wachstum. Das Unternehmen werde in dem Ende September auslaufenden Geschäftsjahr 2011/12 seinem mittelfristigen Ziel einer operativen Umsatzrendite von 15 Prozent näherkommen, sagte Finanzchef Christian Müller der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe). „Ich erwarte auch für diesen Turnus, dass wir uns weiter unserem Ziel annähern - nach einer Ebit-Marge im Vorjahr von 13,6 Prozent.“

Das im Technologieindex TecDax notierte Unternehmen aus Jena werde weiterhin stärker wachsen als der Markt, sagte der Finanzchef, ohne Zahlen zum erwarteten Marktwachstum zu nennen. Das erste Halbjahr war für die Zeiss-Tochter mit einem Umsatzplus von 15 Prozent auf 432 Millionen Euro Müller zufolge jedoch ungewöhnlich gut ausgefallen. „Wir haben zwar allen Grund, zuversichtlich nach vorn zu schauen. Aber das Wachstumstempo mit 15 Prozent in den ersten sechs Monaten rein organisch werden wir auf Dauer so sicherlich nicht halten können.“ Einen konkreten Ausblick wolle der Vorstand zur Veröffentlichung seines Quartalsberichts am Dienstag geben.

Carl Zeiss Meditec habe eine komfortable Eigenkapitalquote von knapp über 70 Prozent und sei weiterhin auf der Suche nach Zukäufen, bekräftigte Müller. „Wir lassen uns aber auch vom Kapitalmarkt nicht zu irgendwelchen unüberlegten und unausgereiften Transaktionen verleiten.“

Von

rtr

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