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12.03.2014

12:10 Uhr

Medizintechnik-Konzern

Drägerwerk kappt die Dividende

Nach einem Gewinnrückgang in 2013 will der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik Drägerwerk weniger Dividende ausschütten. Mit neun Cent weniger als im Vorjahr trifft das nicht die Erwartungen der Analysten.

Das Lübecker Unternehmen Dräger will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr weniger Dividende ausschütten. dpa

Das Lübecker Unternehmen Dräger will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr weniger Dividende ausschütten.

LübeckDer Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik Drägerwerk will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr weniger Dividende ausschütten. An die Aktionäre sollten 77 Cent je Stamm- und 83 Cent je Vorzugsaktie fließen, teilte das börsennotierte Familienunternehmen am Mittwoch in Lübeck mit. Das sind je neun Cent weniger als im Vorjahr. Analysten hatten mit 83 Cent je Stammaktie gerechnet. Größter Eigner ist mit 71 Prozent der Stimmrechte die Familie Dräger.

Der starke Euro-Kurs und hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung machten Drägerwerk im vergangenen Jahr zu schaffen. Der Jahresüberschuss schrumpfte um 11,6 Prozent auf knapp 120 Millionen Euro, während der Umsatz bei 2,37 Milliarden verharrte. „Den Gegenwind der veränderten Währungsrelationen müssen wir aushalten, kurzfristig können wir nur wenig Sinnvolles dagegen unternehmen“, räumte Firmenchef Stefan Dräger ein. Dräger kündigte an, einen von zwei Standorten in Tschechien zu schließen. 30 Stellen in der Produktion fallen dadurch weg.

Im laufenden Jahr, in dem Drägerwerk sein 125-jähriges Bestehen feiert, rechnet der Konzern angesichts der Erholung in Südeuropa und des robusten Wachstums in den USA mit einem Umsatzplus zwischen drei und sechs Prozent. Die operative Marge soll zwischen acht und zehn Prozent liegen. 2013 war sie auf 8,5 (9,7) Prozent gesunken.

Von

rtr

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